Coronavirus: Maskenpflicht in allen Berliner Büro- und Verwaltungsgebäuden

Für den Gang zum Kaffeeautomaten oder zur Toilette darf die Maske abgenommen werden

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Die Berliner Landesregierung macht sich große Sorgen über die zuletzt gestiegenen und nun kontinuierlich steigenden Corona-Infektionszahlen. Am Dienstag wurden laut dem Bericht der Berliner Landesregierung 173 Neuinfektionen festgetellt. Am 24. 9.2020 waren es sogar 238 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Der Berliner Bürgermeister Michael Müller teilte mit, dass man auf das aktuelle Infektionsgeschehen reagiere.

Die Berliner Landesregierung zieht die Reißleine und zieht die Zügel an. Am Dienstag teilte Ramona Pop den Senatsbeschluss in einer Pressekonferenz mit. “Wir haben eine besondere Situation, weil Großstädten besonders schnelles Infektionsgeschehen droht. Das sehen wir auch an München, dort gibt es eine deutlich höhere Inzidenz als in Berlin”, teilte Ramona Pop mit.

Ab kommender Woche gilt Maskenpflicht in allen Berliner Büro- und Verwaltungsgebäuden. Diese neue Regelung ähnelt sich in der Regelung aus der Gastronomie, die bereits jetzt schon für Restaurants gilt.

Corona-Infektionszahlen vom 29.9.2020

Am Arbeitsplatz darf die Maske abgenommen werden. Verlässt man das Büro, zbs. für den Weg zum Kaffeeautomaten oder zur Toilette – Wege, wo man anderen Menschen begegnet – muss die Maske zum Schutz getragen werden.

Die neuen Regeln zur Eindämmung des Coronavirus sollen auch ein Schutz vor einem erneuten Lockdown darstellen. Der letzte Lockdown im Frühjahr 2020 kostete unzähligen Berliner Unternehmen bereits die Existenz. Ramona Pop: “Wir reagieren früher als der Bund. Wir halten es aber für geboten, das jetzt zu tun und nicht ein paar Tage noch zu schauen, wie sich die Dinge entwickeln.”

Zukünftig werden auch private Feierlichkeiten weiter eingeschränkt. So sind unter freiem Himmel noch maximal 50 Personen zugelassen. In geschlossenen Räumen sind es 25. Ab einer zehn Personen muss eine Namensliste zur Nachverfolgung im Infektionsfall geführt werden.

Bußgeld droht! 50 Euro werden beim ersten Mal fällig, bis zu 500 Euro im Wiederholungsfall.

Der Kultursenator Klaus Lederer zu möglichen Kontrollen der Maskenpflicht: „Wir werden keine Ordnungsamts-Mitarbeiter die Treppen hoch und runter schicken“. Es wird an die Vernunft der Berliner appeliert.

Ein Alkoholverbot konnte nicht umgesetzt werden.

Symbolbild

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