Zerstörte Scheiben – 57.000 Euro Schaden an BVG-Wartehäuschen in Marzahn-Hellersdorf

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Der Trend zu Vandalismus nimmt im Bezirk Marzahn-Hellersdorf zu. Die Sachbeschädigungen in den letzten Wochen stellen keinen Dummerjungenstreich dar. Kaum ein Täter wird gefasst.

Die „Gemeinschädlichen Sachbeschädigen“ erleben ein neues Allzeithoch. Im Zeitraum vom 30. August bis 2. November 2020 wurden in Marzahn-Hellersdorf Haltestellen der BVG 38 x das Ziel von blinder Zerstörungswut, dabei wurden die BVG-Haltestellen erheblich beschädigt. Der Gesamtschaden in Marzahn-Hellersdorf beläuft sich allein in den vergangenen neun Wochen auf bis zu 57.000 Euro. Die genaue Schadenssumme kann von der BVG noch nicht abschließend benannt werden, teilte Frau Nelken von der BVG Pressestelle auf Anfrage mit.

Die Straftaten finden in allen Ortsteilen des Bezirks gleichermaßen statt: Marzahn, Hellersdorf, Biesdorf, Kaulsdorf und Mahlsdorf.

Die Täter solcher Straftaten werden nur selten auf frischer Tat erwischt. Wer ertappt wird, dem drohen nach § 304 Gemeinschädlicher Sachbeschädigung eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahre oder eine Geldstrafe.

57.000 Euro entsprechen 19.655 Fahrscheine für das Stadtgebiet AB oder 678 AB-Umweltkarten. Beachtlich!

Symbolbild

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