Zeugnisvergabe verändert ‑ Sorgentelefone länger geschaltet

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Schülerin auf dem Schulhof - Symbolbild

Am Freitag ist der letzte Schultag vor den einwöchigen Winterferien. Üblicherweise erhalten Schülerinnen und Schüler an diesem Tag die Halbjahreszeugnisse. Pandemiebedingt ist auch das in diesem Jahr anders: Aus Gründen des Infektionsschutzes werden die Zeugnisse in diesem Jahr in der Regel erst nach den Winterferien ausgegeben. Ausnahmen von dieser Regel sind möglich, zum Beispiel die Ausgabe von Abgangszeugnissen, Zeugnissen des dritten Kurshalbjahrs der Qualifikationsphase oder von Zeugnissen, die im Aufnahmeverfahren relevant sind, jeweils nach Terminvereinbarung. Auch die im Zusammenhang mit anstehenden Aufnahmeverfahren zusätzlich zu den Zeugnissen ausgehändigten Unterlagen (Anmeldebogen und Förderprognose) müssen im Original ausgehändigt werden.

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Hiervon unabhängig sind Schülerinnen und Schüler sowie ggf. Erziehungsberechtigte über die Zeugnisnoten geeignet zu informieren, zum Beispiel durch die Übermittlung von Zeugniskopien, sofern Versetzung oder Abschluss gefährdet erscheinen. In allen anderen Fällen kann Schülerinnen und Schülern oder Erziehungsberechtigten eine Kopie des Zeugnisses auf Wunsch per E-Mail übermittelt werden. Hierzu bedarf es einer schriftlichen Einwilligung. Eine End-to-End-Verschlüsselung sowie ein passwortgeschützter Versand werden empfohlen. Als Ausgabetag bleibt auf dem Zeugnis der 29.01.2021 eingetragen.

„Unserer Schulen werden die Schülerinnen und Schüler nicht im Unklaren über ihren Leistungsstand lassen. Auch ein schlechtes Zeugnis sollten die Erziehungsberechtigen ruhig und konstruktiv mit ihren Kindern besprechen. Böse Worte helfen hier nicht weiter“, empfiehlt die Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, Sandra Scheeres, den Eltern.

Da die Zensuren nicht immer den Wünschen und Erwartungen entsprechen, beraten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sorgentelefons in der Senatsbildungsverwaltung bei kleinen und großen Sorgen von Eltern, Schülerinnen und Schülern. Berlin verlängert aufgrund der besonderen Situation die Erreichbarkeit der Sorgentelefone. Am 29. Januar 2021 und auch am 8. Februar sind in der Zeit von 10:00 bis 13:00 Uhr folgende Sorgentelefone mit den nachstehenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern besetzt:

Grundschulen

Frau Dr. Ulrike Becker Tel.: 030 / 90227-6028

Schulen mit sonderpädagogischem Förderschwerpunkt

Herr Klaus Jürgen Heuel         Tel.: 030 / 90227-5834

Integrierte Sekundarschulen und Gemeinschaftsschulen

Herr Dr. Thomas Nix Tel.: 030 / 90227-5865

Gymnasien

Frau Dr. Eva Heesen Tel.: 030 / 90227-6356

Bereich Berufliche Schulen

Frau Sibylle Scherble Tel.: 030 / 90227-5499

Berlin wird zudem für benachteiligte Schülerinnen und Schüler in den Winterferien die Winterschule 2021 anbieten. Dieses Angebot gilt in erster Linie für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 2, 9 und 10. In der Winterschule können Kinder und Jugendliche Unterrichtsstoff nachholen, um Lernrückstände aufgrund des ausgesetzten Präsenzunterrichts abzubauen. Die Teilnahme ist freiwillig und kostenlos. Es geht dabei insbesondere um Deutsch und Mathematik.

©️ Senatsverwaltung Berlin

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