Statement der BVG zur Attacke gegen eine Straßenbahn der Linie M10 in der Winsstraße in Prenzl. Berg

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Die BVG teilt mit: Zu der feigen Attacke auf eine Straßenbahn der Linie M10 in den frühen Morgenstunden des heutigen Freitags veröffentlichen wir folgendes Statement.

Eva Kreienkamp, Vorstandsvorsitzende der BVG: „Dieser Akt sinnloser Gewalt ist abscheulich. Im Namen des ganzen Vorstands und aller Kolleg*innen der BVG verurteile ich die Tat aufs Schärfste. Hier wurde nicht nur ein Fahrzeug schwer beschädigt. Auch die Gesundheit der Fahrgäste und einer BVG-Kollegin wurden mutwillig gefährdet. Wir wenden uns entschieden gegen diese und jede andere Form von Gewalt und werden die polizeilichen Ermittlungen natürlich mit allen Mitteln unterstützen. Wir wünschen der betroffenen Kollegin, dass sie sich schnell von dem Schock erholt.“

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass sich die BVG in der laufenden polizeilichen Ermittlung nicht zu Details der Tat äußern kann.

Die Polizei Berlin berichtete über den Vorfall heute Vormittag:

Tram besprüht und mit Hämmern beschädigt

Mehrere unbekannte Personen haben heute früh gegen 5.10 Uhr in Prenzlauer Berg eine Straßenbahn beschädigt. Die Tram stand gerade an der Haltestelle Winsstraße, als die 50 Jahre alte Fahrerin beim Schließen der Türen eine Fehlermeldung erhielt. Über das Kamerasystem konnte sie beobachten, wie drei Personen in die Bahn stiegen und diese von innen mit Farbspray beschmierten. Als sie die drei ansprach, sei eine etwa fünfköpfige Gruppe aus der Grünanlage „Park an der Diesterwegstraße“ dazugekommen und habe die Tram mit Nothämmern und Farbspray attackiert. Bei der Flucht beider Gruppen zurück in den Park gelang es der hinterhereilenden Straßenbahnfahrerin, einer der Tatverdächtigen eine an deren Kopf befestigte Kamera zu entreißen. Zum Tatort alarmierte Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 16 stellten die Kamera sicher. An der Straßenbahn wurden mehrere Scheiben beschmiert und durch Schläge mit Nothämmern beschädigt. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen in diesem Fall übernommen.

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