Berliner Schulen: 37.000 digitale Dienstgeräte für Berliner Lehrkräfte

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Symbolbild - Hollerbusch-Grundschule - ©️Marzahn-Hellersdorf LIVE

Das digitale Lernen an den Berlin Schulen erhält neuen Schub: Jede Berliner Lehrkraft erhält ein digitales Endgerät. Insgesamt stehen rund 37.000 Geräte zur Verfügung. Über 10.000 Geräte werden derzeit und noch bis zu den Sommerferien ausgegeben, die anderen dann nach den Ferien. Aus dem DigitalPakt Schule werden allein für Berlin fast 23.000 Geräte finanziert. Diese Geräte sind LTE-fähig und haben eine Videofunktion. Bildungssenatorin Sandra Scheeres übergab heute Tablets an Lehrkräfte der Lina-Morgenstern-Gemeinschaftsschule.

Zudem werden perspektivisch noch gut 14.000 weitere Geräte an die Lehrkräfte ausgegeben, die aus dem Landeshaushalt finanziert werden. In Berlin wird zudem ein Geräte-Pool für das gesamte pädagogische Personal eingerichtet, damit beispielsweise auch unserer Erzieherinnen und Erzieher die Geräte benutzen können.

Die Senatsverwaltung plant zur allgemeinen Nutzung der Geräte auch eine Dienstvereinbarung mit den Personalvertretungen abzuschließen.

Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie: „Angesichts der Erfahrungen aus der Pandemie mit Wechselunterricht und schulisch angeleitetem Lernen zu Hause ist es nur folgerichtig, dass der Arbeitgeber den Lehrkräften nun auch ein digitales Dienstgerät zur Verfügung stellt. Über eine Pool-Lösung wird auch das weitere pädagogische Personal diese Geräte nutzen können. Mit dem Schulversuch ‚Hybrides Lernen‘ stellen wir sicher, dass wir unsere Erfahrungen in der Pandemie auch für die Zukunft unserer Schulen nutzen werden.“

Zudem werden alle Lehrkräfte mit einer eigenen datensicheren und speicherstarken Dienst-E-Mail-Adresse ausgestattet. Bisher haben viele Schulen ihren Lehrkräften private E-Mails mit der Schul-Domain eingerichtet.

Die Lina-Morgenstern-Gemeinschaftsschule gehört zu mehreren Schulen, die an dem von der Bildungsverwaltung aufgelegten Schulversuch „Hybrides Lernen“ teilnehmen werden. Es geht darum zu untersuchen, welche gelungenen pädagogischen Elemente und digitalen Lernmöglichkeiten aus der Zeit der Pandemie im regulären Schulalltag und Unterricht verankert werden können.

Der Schulversuch ist auf drei Jahre angelegt und wird wissenschaftlich begleitet werden.

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