Ab 2026 werden die Berliner Wasserbetriebe flächendeckend sogenannte Funkzähler einführen. Damit werden die Hauptwasserzähler in den Haushalten der Hauptstadt digital – ein Schritt, der sowohl den Kunden als auch dem Unternehmen Zeit und Kosten sparen soll.
Digitalisierung der Wasserzähler
Die neuen Geräte senden die Zählerstände automatisch per Funk. Damit entfällt das bisherige Prozedere: Kunden müssen ihre Zählerstände nicht mehr selbst ablesen und auch keine Termine mit Ablesediensten vereinbaren. „Die Einführung der Funkzähler erleichtert den gesamten Prozess erheblich und steigert die Effizienz im Netzbetrieb“, teilten die Berliner Wasserbetriebe mit.
Datenschutz im Fokus
Ein häufig diskutiertes Thema ist der Datenschutz. Die Wasserbetriebe betonen, dass die Geräte ausschließlich den Verbrauch in regelmäßigen Abständen übermitteln. Persönliche Daten oder detaillierte Nutzungsprofile sollen dabei nicht erfasst werden. Die Kommunikation zwischen Zähler und Empfänger erfolgt verschlüsselt.
Kundeninformation und Ablauf
Bevor die Zähler eingebaut werden, erhalten die betroffenen Haushalte rechtzeitig Informationen über das genaue Verfahren. Der Austausch soll schrittweise erfolgen, sodass alle Haushalte innerhalb weniger Jahre auf die digitale Technik umgestellt sind. Für Kunden entstehen dabei keine zusätzlichen Kosten.
Hintergrund
Mit der Einführung der Funkzähler folgt Berlin dem Beispiel vieler anderer Städte in Deutschland und Europa, die bereits seit Jahren auf digitale Wasserzähler setzen. Neben der Vereinfachung für die Verbraucher sollen die Daten auch helfen, Leckagen schneller zu erkennen und den Wasserverbrauch präziser zu erfassen.
Fragen, Antworten und Informationen: Berliner Wasserbetriebe
Titelbild: © Marzahn-Hellersdorf.com | facebook | Instagram 📲 MaHe LIVE Whatsapp-KANAL 🗞️

