In der Nacht zu Freitag kam es in der Hellersdorfer Straße zu einem gewaltsamen Überfall, bei dem zwei Männer verletzt wurden. Was als Versuch begann, einen Streit beizulegen, eskalierte zu einem bewaffneten Angriff durch eine Gruppe von rund 15 Männern, teilt die Berliner Polizei mit.
Gegen 2 Uhr morgens trafen sich den polizeilichen Ermittlungen zufolge drei Männer im Alter von 25, 27 und 30 Jahren mit einem 24-Jährigen, um eine bestehende Streitigkeit auf einem vermeintlich friedlichen Weg aus der Welt zu schaffen.
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Doch der 24-Jährige erschien nicht allein: Er brachte 14 weitere Männer mit – allesamt bewaffnet mit Messern, Schlagstöcken und Pfefferspray.
Ohne Vorwarnung griffen die Unbekannten die Männer im Alter von 25 und 27 Jahren an. Der 27-Jährige wurde dabei mit einem Messer in die Armbeuge gestochen und musste anschließend von alarmierten Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht werden. Sein Zustand ist nach aktuellem Kenntnisstand stabil. Nach dem Angriff flüchteten die Täter unerkannt vom Tatort.



Die Ermittlungen hat ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 3 (Ost) übernommen. Hinweise zu den flüchtigen Tätern oder zum Tatgeschehen nimmt die Polizei Berlin entgegen.
Fotos: © David Jahn & John Boutin / Berlin-Doku

