Nach einer Anschlagsdrohung gegen das Stromnetz im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf hat die Polizei Berlin am Donnerstag umfangreiche Sicherungsmaßnahmen ergriffen.
Kräfte mehrerer Hundertschaften waren im Umfeld des Bezirks im Einsatz und kontrollierten insbesondere sensible Infrastrukturbereiche.

Im Bereich der Pablo-Picasso-Straße bezogen Einsatzkräfte der 35. Hundertschaft Stellung. Von dort aus sicherten sie mit Blickrichtung auf ein kleineres Umspannwerk das Gelände ab. Die Maßnahmen erfolgten sichtbar und mit erhöhter Präsenz, um mögliche Gefahren frühzeitig zu unterbinden.

Nach Polizeiangaben dienten die Einsätze sowohl der akuten Absicherung als auch präventiven Zwecken. Hintergrund seien mögliche Aktionen der sogenannten Vulkangruppe sowie weiterer mutmaßlicher Unruhestifter.
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Konkrete Hinweise auf einen unmittelbar bevorstehenden Angriff wurden zunächst nicht öffentlich gemacht.
Die Polizei betonte, dass der Schutz kritischer Infrastruktur – insbesondere der Energieversorgung – höchste Priorität habe. Entsprechende Maßnahmen würden lageabhängig fortgeführt und angepasst.
Für die Bevölkerung bestand nach aktuellem Kenntnisstand keine unmittelbare Gefahr.
Fotos: © Felix D1strict & John Boutin (Berlin-Doku)

