In den frühen Morgenstunden kam es in Berlin-Marzahn zu einem größeren Polizeieinsatz. Einsatzkräfte der Polizei Berlin führten umfangreiche Durchsuchungsmaßnahmen durch, die sich gegen einen Beschuldigten mit mutmaßlichem extremistischer Hintergrund richteten.
Gegen 6 Uhr am Morgen wurden dabei eine Wohnung in der Max-Herrmann-Straße sowie eine weitere Wohnung in der Erich-Kurz-Straße (Tierpark) durchsucht. Die Wohnung in der Max-Herrmann-Straße befindet sich in einem 18-geschossigen Wohnhaus. Nach Angaben aus Ermittlerkreisen wurde die Wohnungstür im Zuge des Zugriffs erheblich beschädigt.

Neben den beiden Wohnungen nahmen die Einsatzkräfte auch einen vom Beschuldigten angemieteten Lagerraum unter die Lupe. Ziel der Maßnahmen war es, mögliche Beweismittel sicherzustellen.
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Hintergrund des Einsatzes ist der Tatvorwurf der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland. Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, zwischen 2015 und 2020 Mitglied der Terrororganisation Islamischer Staat gewesen zu sein.
Nach aktuellem Stand kam es zu keinen Festnahmen. Die Ermittlungsbehörden teilen mit, dass die Ermittlungen weiterhin andauern und mögliche weitere Schritte geprüft werden.
Fotos: © John Boutin / Berlin-Doku

