Nach mehreren tödlichen Unfällen in den vergangenen Wochen ruft ein Bündnis aus Fuß e.V., ADFC Berlin und Changing Cities für kommenden Samstag, den 26. Juli 2025, zu zwei Mahnwachen auf. Ziel ist es, an die verstorbenen Fußgängerinnen und Fußgänger zu erinnern und ein klares Signal für mehr Verkehrssicherheit und die Umsetzung der #VisionZero in Berlin zu setzen.
Die Gedenkaktionen finden an folgenden Orten statt:
- 16:00 Uhr – Oberschöneweide, An der Wuhlheide (hohe Tramhaltestelle Nixenweg): Gedenken an eine 65-jährige Fußgängerin.
- 17:30 Uhr – Biesdorf, Allee der Kosmonauten / Ecke Poelchaustraße: Gedenken an einen 68-jährigen Fußgänger.
„Jeder getötete Verkehrsteilnehmende ist einer zu viel“, betonen die Veranstalter. Die jüngste Häufung tödlicher Unfälle zeige, wie dringend Maßnahmen für mehr Sicherheit auf Berlins Straßen seien.
Die Initiativen fordern unter anderem sichere Querungen, Tempo 30 in der Stadt und einen besseren Schutz für die schwächsten Verkehrsteilnehmenden. Interessierte sind eingeladen, sich den Mahnwachen anzuschließen und gemeinsam ein Zeichen für eine sichere Verkehrspolitik zu setzen.
Hintergrund:
Die Kampagne Vision Zero verfolgt das Ziel, die Zahl der Verkehrstoten auf null zu reduzieren. Trotz zahlreicher Maßnahmen in Berlin kommt es immer wieder zu schweren Unfällen – zuletzt vermehrt mit tödlichem Ausgang für Fußgängerinnen und Fußgänger.

