Am Montagvormittag kam es an der Landesgrenze zwischen Berlin-Hellersdorf und dem brandenburgischen Ortsteil Eiche zu einem folgenschweren Verkehrsunfall mit vier beteiligten Personen – darunter ein Kind.
Der Unfall ereignete sich gegen 9:55 Uhr an der Kreuzung Landsberger Chaussee / Stendaler Straße. Nach ersten Ermittlungen der Berliner Polizei übersah der Fahrer eines Kia Stonic beim Abbiegen auf die Landsberger Chaussee offenbar einen von rechts kommenden, vorfahrtsberechtigten Ford. Beide Fahrzeuge kollidierten, wobei sich der Kia durch die Wucht des Aufpralls drehte.



Der Rettungsdienst aus Berlin sowie die Rettung Barnim waren mit mehreren Kräften im Einsatz. Insgesamt wurden vier Personen medizinisch untersucht. Drei von ihnen – darunter ein Kind – mussten mit Verletzungen in umliegende Krankenhäuser gebracht werden. Mindestens eine Person wurde unter Notarztbegleitung transportiert.
Der Unfall führte auf der stadtauswärts führenden Landsberger Chaussee zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Auch die BVG-Buslinie X54 war betroffen und musste zeitweise umgeleitet werden.



Die Unfallaufnahme übernahm der Polizeiabschnitt 33 aus Berlin-Hellersdorf. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Eiche und Ahrensfelde waren zur Absicherung der Unfallstelle sowie zur Beseitigung ausgelaufener Betriebsstoffe im Einsatz. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.
Fotos: © John Boutin / Berlin-Doku

