Am heutigen Vormittag wurde die Berliner Feuerwehr gegen 13.30 Uhr mit einem Einsatzleitwagen zur Freiwilligen Feuerwehr Biesdorf in der Straße Alt-Biesdorf alarmiert, teilt der Pressedienst der Berliner Feuerwehr mit. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte auf der Rückseite der Wache fest, dass die Tore der Fahrzeughalle massiv beschädigt worden waren. Nach bisherigen Erkenntnissen deutet alles auf einen Einbruchsversuch oder einen vollendeten Einbruch hin.
Ersten Informationen zufolge wurde aus der Wache nichts entwendet. Die Ausrüstung der Fahrzeuge ist seit einer Serie von Einbrüchen in Berliner Feuerwachen besonders gesichert. Die Berliner Feuerwehr beauftragte das Gebäudeserviceunternehmen WISAG, die beschädigten Tore provisorisch zu sichern. Ob dafür eine weitere Fachfirma hinzugezogen wird, ist derzeit noch unklar.


Laut Feuerwehr zielen Einbrecher häufig auf akkubetriebene Rettungsgeräte wie hydraulische Scheren, Spreizer und andere hochwertige Werkzeuge ab – Geräte, die im Einsatzfall Leben retten können und deren Verlust den Betrieb empfindlich beeinträchtigen würde. Die Polizei ermittelt.
Die Wache der Freiwilligen Feuerwehr Biesdorf war bereits mehrfach Ziel von Einbrechern – zuletzt Anfang des Jahres 2025, als Unbekannte versuchten, in das Gebäude einzudringen. Damals löste die Alarmanlage aus, wie ein Sprecher der Feuerwehr mitteilte. Gestohlen wurde nichts. Bereits drei Wochen zuvor, zu Weihnachten 2024, hatte es einen weiteren Einbruchsversuch in die Biesdorfer Wache gegeben. Auch damals löste die Alarmanlage aus, es entstand Sachschaden – Beute machten die Täter jedoch nicht. Ende 2023 hingegen gelang Einbrechern der Zugriff: Aus einem Einsatzfahrzeug verschwanden ein akkubetriebener hydraulischer Rettungssatz, ein Türöffnungswerkzeug-Koffer, eine Kettensäge, ein Trennschleifer sowie diverse Zusatzgeräte für Maschinen.
Fotos: © Fabi F. & Marzahn-Hellersdorf.com | facebook | Instagram 📲 Whatsapp-KANAL Marzahn-Hellersdorf LIVE 🗞️

