Ein 54-jähriger Mann ist in Hellersdorf erneut in den Fokus der Polizei geraten, weil er mehrfach den Notruf missbraucht haben soll. Bereits in der Vergangenheit war er wegen ähnlicher Vorfälle bekannt, teilt die Pressestelle der Berliner Polizei mit.
Am 13. März soll der Mann insgesamt viermal den Notruf ausgelöst haben, gefolgt von einem weiteren Anruf am 14. März, bei denen er die Rettungskräfte der Feuerwehr mehrfach in die Jänschwalder Straße alarmiert hatte. Aufgrund dieser wiederholten Missbrauchsfälle führte die Polizei noch am 14. März eine sogenannte Gefährderansprache durch, um den Mann eindringlich vor den Konsequenzen seines Verhaltens zu warnen. Zusätzlich erstatteten die Beamtinnen und Beamten zwei Strafanzeigen wegen des Missbrauchs von Notrufen.
Die Einsätze erforderten ein beträchtliches Aufgebot an Einsatzkräften, die in dieser Zeit für echte Notfälle unter Umständen nicht rechtzeitig zur Verfügung standen. Angesichts des ohnehin hohen Einsatzaufkommens bei der Berliner Feuerwehr bewerten die Verantwortlichen das Verhalten des Mannes als nicht nur strafbar, sondern auch unverantwortlich und menschengefährdend.
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