22. Januar 2024

Ökologische Entwicklung des Kienbergparks – Startschuss für Klimaresilienz

Heute ab 13:30 Uhr erkundeten rund 40 Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (SenMVKU), der Grün Berlin GmbH und Bezirksbürgermeisterin Nadja Zivkovic den winterlichen Kienbergpark. Dies markiert den Auftakt für vorbereitende Maßnahmen zur klimaresilienten Umgestaltung des Parks, der als ökologische Ausgleichsfläche im Leitprojekt „Biotopverbund Wuhletal“ des Berliner Ökokontos aufgewertet wird.

In den kommenden drei Jahren entsteht ein stabiler Laubmischwald, vielfältige Waldränder und gepflegte Offenlandflächen. Ziel dieses behutsamen Waldumbaus ist es, den Kienbergpark ökologisch aufzuwerten und seine biologische Vielfalt sowie Klimaresilienz zu stärken.

Das Projekt basiert auf einem naturschutzfachlichen Konzept in Abstimmung mit Behörden und Naturschutzverbänden. Über 13.000 standortangepasste Gehölze, darunter Feldahorn, Waldkiefer, Salweide, Bergulme, Hainbuche und Traubeneiche, werden im Verlauf des Projekts gepflanzt.

Vorbereitende Maßnahmen
Um gesundes Pflanzenwachstum zu ermöglichen, wird zunächst die Vegetation invasiver Arten eingeschränkt und zurückgeschnitten. Das Holz bleibt als biologisch wertvolles Totholz, sichert Hänge oder dient als Lebensraum für Tierarten. Die Baumfällungen und Neupflanzungen erfolgen in drei Phasen, und die neu gepflanzten Bäume werden langfristig gepflegt.

Die ökologische Entwicklung des Kienbergparks auf 9,1 Hektar Fläche wird als Ausgleichsprojekt im Leitprojekt „Biotopverbund Wuhletal“ dem Berliner Ökokonto gutgeschrieben. Die Kosten von etwa 4,7 Millionen Euro werden aus dem Sondervermögen Infrastruktur der Wachsenden Stadt (SIWA) finanziert. Grün Berlin übernimmt die Bauherrenfunktion im Auftrag des Landes Berlin, vertreten durch die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt.

Fotos: © Marzahn-Hellersdorf.com

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