Bei einer groß angelegten Verkehrskontrolle am Montag (15.09.2025) in Ahrensfelde hat die Polizei in Ahrensfelde gemeinsam mit Kräften der Berliner Polizei, des Hauptzollamtes Frankfurt (Oder), der Verkehrspolizei der Polizeidirektion Ost und der Polizeidirektion Süd eine Vielzahl von Verstößen aufgedeckt. Ziel der Aktion war es, Fahrerinnen und Fahrer aus dem Verkehr zu ziehen, die unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stehen.
Hintergrund der Kontrolle ist die Unfallbilanz des Jahres 2024: In der Polizeidirektion Ost kamen sieben Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben, an denen alkoholisierte oder berauschte Fahrzeugführer beteiligt waren.
Das Ergebnis der Schwerpunktkontrolle fiel deutlich aus:
- 12 Fahrzeugführern wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt – in einem Fall wegen 0,6 Promille Alkohol, in elf weiteren Fällen aufgrund von Verdachtsmomenten auf Drogenkonsum.
- Neun Personen saßen am Steuer, obwohl sie keine gültige Fahrerlaubnis besaßen. In zwei Fällen legten die Betroffenen sogar gefälschte Führerscheine vor. Eine Expertin des LKA Brandenburg erkannte die Fälschungen sofort, die Dokumente wurden sichergestellt.
- Zwei Ermittlungsverfahren leitete die Polizei wegen Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz ein.
- Zwei Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden wegen verbotener Einhandmesser eröffnet.
- 13 weitere Ordnungswidrigkeiten ahndeten die Einsatzkräfte direkt vor Ort.
Ein 36-jähriger Autofahrer wurde noch während der Kontrolle festgenommen, da gegen ihn ein Haftbefehl vorlag.
Die Polizei teilte im Anschluss mit, dass solche Kontrollen ein wichtiger Baustein zur Erhöhung der Verkehrssicherheit seien. Ziel sei es, Leben zu schützen und die Zahl schwerer Unfälle, verursacht durch Alkohol- oder Drogenfahrten, nachhaltig zu reduzieren.
Titelbild: © Marzahn-Hellersdorf.com | facebook | Instagram 📲 MaHe LIVE Whatsapp-KANAL 🗞️

