In Hellersdorf ereignete sich heute Mittag ein schwerer Arbeitsunfall, bei dem ein Arbeiter lebensgefährliche Verletzungen erlitt. Das Landesamt für Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und technische Sicherheit Berlin (LAGetSi) hat die Ermittlungen aufgenommen.
Nach Angaben der Berliner Feuerwehr wurden die Einsatzkräfte um 12:13 Uhr zu einem Sturz aus großer Höhe in die Oelsnitzer Straße alarmiert. Ein Arbeiter stürzte aus einer Höhe von 10 bis 12 Metern in die Tiefe.
„Die Rettungskräfte waren schnell vor Ort, um den Verunglückten zu versorgen. Auch ein Rettungshubschrauber wurde eingesetzt, um die medizinische Versorgung durch einen Notarzt sicherzustellen“, erklärte Timur Tischler, Pressesprecher der Berliner Feuerwehr, am Nachmittag. Der Verletzte wurde zunächst stabilisiert und anschließend mit Notarztbegleitung in ein Krankenhaus gebracht.
Ein Augenzeuge, der den Unfall beobachtet hatte, wurde vor Ort vom Rettungsdienst ambulant betreut. Informationen zum Alter des Verunglückten lagen der Polizei bislang nicht vor.
Die Berliner Feuerwehr war mit 22 Einsatzkräften im Einsatz. Das LAGetSi untersucht nun die genauen Umstände des Unfalls.
Symbolbild: © Marzahn-Hellersdorf.com

