Berlin verstärkt den Kampf gegen überhöhte Mieten: Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen sucht ab sofort mehrere Sachbearbeiter (m/w/d) zur Verfolgung unzulässig hoher Mieten. Die Stellen sind befristet bis zum 31. Dezember 2027, die Bewerbungsfrist endet am 8. Februar 2026.
Eingesetzt werden die neuen Mitarbeiter im Rahmen von Abordnungen in einem der zwölf Berliner Bezirksämter, darunter auch im Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf. Der aktuelle Dienstsitz ist die Brodauer Straße in Kaulsdorf. Die Vergütung erfolgt nach Entgeltgruppe E10 TV-L, bei 39,4 Wochenstunden in Vollzeit – Teilzeit ist möglich.

Zum Aufgabenbereich gehört die konsequente Verfolgung von Mietpreisüberhöhungen. Liegt eine Miete mehr als 20 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete, gilt sie als überhöht und kann nach § 5 Wirtschaftsstrafgesetz mit Bußgeldern von bis zu 50.000 Euro geahndet werden. Die Sachbearbeitung prüft entsprechende Anzeigen, berechnet zulässige Miethöhen, führt Zeugenbefragungen durch, erlässt Bußgeldbescheide und vertritt die Behörde vor Gericht. Auch Ermittlungen im Außendienst sind Teil der Tätigkeit.

Gesucht werden engagierte und belastbare Menschen, die aktiv dazu beitragen möchten, Wohnen in Berlin fair und bezahlbar zu halten. Besonders willkommen sind Bewerbungen von Interessierten mit Bezug zu unserem Bezirk Marzahn-Hellersdorf.
🔗 Weitere Informationen und Bewerbung:
https://www.karriereportal-stellen.berlin.de/Sachbearbeitende-mwd-mit-Interesse-an-der-Verfolgung-ueber-de-j63709.html

