Ein starkes Signal für die Kultur im Osten Berlins: Am Freitag, 22. August 2025, stattete der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, dem Gründerzeitmuseum Mahlsdorf einen Besuch ab. Das historische Gutshaus, das vor mehr als 200 Jahren errichtet wurde, zählt zu den bedeutendsten Kulturorten in Marzahn-Hellersdorf.
Wegner wurde von Bezirksbürgermeisterin Nadja Zivkovic sowie der direkt gewählten Abgeordneten des Wahlkreises Mahlsdorf/Kaulsdorf, Katharina Günther-Wünsch, begleitet. Gemeinsam informierten sie sich über die Geschichte des Hauses und die Arbeit des Museums, das eine der größten Sammlungen zur Wohnkultur zwischen 1870 und 1900 präsentiert.



„Das Gründerzeitmuseum ist ein schönes Beispiel für die kulturelle Vielfalt Berlins. Wir verdanken es Charlotte von Mahlsdorf, die das Gebäude vor dem Abriss rettete“, betonte Wegner. Für ihn ist das Museum nicht nur ein Ort der Erinnerung, sondern auch ein Anziehungspunkt für Berliner und Gäste der Stadt.
Auch Bezirksbürgermeisterin Zivkovic würdigte die Bedeutung des Hauses: „Das Museum ist ein Zeugnis vom Leben im frühen 19. Jahrhundert und eines der ältesten Gebäude Mahlsdorfs. Der Besuch des Bürgermeisters ist ein starkes Signal für die Wertschätzung der bezirklichen Kulturlandschaft.“

Die Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch ergänzte, das Museum sei „für viele Mahlsdorfer ein Stück Heimat“. Sie hob die Rolle des Teams um Geschäftsführerin Monika Schulz-Pusch hervor: „Ihr Engagement und die Unterstützung der Ehrenamtlichen sind entscheidend, um dieses kulturelle Kleinod lebendig zu halten.“
Das Gründerzeitmuseum Mahlsdorf steht heute für gelebte Geschichte: Es vereint kulturhistorische Sammlungen mit dem Erbe von Charlotte von Mahlsdorf, die vor über 60 Jahren den Grundstein für die Rettung des Gutshauses legte. Für den Bezirk ist es ein Symbol dafür, dass Tradition und Identität auch in einem wachsenden Stadtteil bewahrt werden können.
Fotos: © Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf

