Am Freitagabend kam es in Hellersdorf zu einem Verkehrsunfall infolge einer mutmaßlichen Trunkenheitsfahrt. Verletzt wurde niemand, es entstand jedoch Sachschaden an den Fahrzeugen.
Nach den bisherigen Informationen befuhr gegen 21.30 Uhr ein Mann in einem Volkswagen die Alte Hellersdorfer Straße, als er vor der Kreuzung Gothaer Straße in den Gegenverkehr geriet und dort mit einem Toyota-Fahrer kollidierte. Augenzeugen riefen die Polizei, die den Mann festnahm. Der Fahrer war offensichtlich stark betrunken und konnte sich kaum auf den Beinen halten.





Die Berliner Feuerwehr beseitigte vor Ort ausgelaufene Betriebsstoffe und entfernte die beschädigten Fahrzeuge von der Unfallstelle. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die Alte Hellersdorfer Straße etwa 45 Minuten lang gesperrt, und der Busverkehr der BVG wurde unterbrochen. Der augenscheinlich betrunkene Fahrer wurde anschließend zur Blutentnahme gebracht, um einen gerichtsverwertbaren Blutalkoholwert zu ermitteln und ob möglicherweise Betäubungsmittel konsumiert wurden.

Die Polizei Berlin hat die Ermittlungen zu diesem Unfall aufgenommen und prüft, ob der Mann zuvor in der Zossener Straße gegen parkende Fahrzeuge gefahren ist und ob weitere Unfälle während seiner Trunkenheitsfahrt passiert sind. Mögliche Geschädigte und Augenzeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Fotos: © John Boutin

