In der vergangenen Nacht wurden Polizei und Feuerwehr zu einem Großbrand auf dem Gelände eines Autohauses in Treptow-Köpenick an der Fürstenwalder Allee gerufen.
Gegen 0.15 Uhr bemerkte ein Bewohner eines an das Autohaus im Ortsteil Rahnsdorf angrenzenden Einfamilienhauses Flammen, die aus einem im Hof geparkten Wohnmobil schlugen. Der Mann entdeckte zudem einen brennenden Container und versuchte zunächst vergeblich, die Flammen selbst zu löschen, bevor er den Notruf wählte und sich in Sicherheit brachte, teilt die Pressestelle der Polizei Berlin mit.
Beim Eintreffen der Feuerwehr explodierten Gasflaschen im brennenden Wohnmobil, wodurch die Fenster des Einfamilienhauses sowie eines benachbarten Mehrfamilienhauses zerstört wurden. Die Flammen griffen schließlich auf den Wohnbereich des Hauses über. Feuerwehrkräfte konnten die Brände löschen, und es gab glücklicherweise keine Verletzten.
Während der Löscharbeiten wurde die Polizei auf einen 35-jährigen Mann aufmerksam, der die Feuerwehr behindert, bedroht und beleidigt haben soll. Außerdem schlug er zwei Frauen im Alter von 25 und 31 Jahren, die versuchten, die Situation zu deeskalieren. Die Frauen erlitten Verletzungen im Gesicht und wurden vor Ort ambulant behandelt.
Die Polizei nahm den Mann unter erheblichem Widerstand fest. Die Ermittlungen wegen schwerer Brandstiftung, Körperverletzung und Bedrohung dauern an.
Symbolbild: © Marzahn-Hellersdorf.com

