23. Januar 2026

BVV Marzahn-Hellersdorf diskutiert Krisenvorsorge nach Anschlag auf Strominfrastruktur

Achtung Hochspannung - Symbolbild - ©Marzahn-Hellersdorf.com

Am Donnerstag hat die Bezirksverordnetenversammlung Marzahn-Hellersdorf getagt. Ein zentrales Krisenthema der Sitzung war der jüngste Anschlag auf die Strominfrastruktur im Bezirk Steglitz-Zehlendorf.

Vor diesem Hintergrund stellten sich auch viele Bewohnerinnen und Bewohner in Marzahn-Hellersdorf die Frage, wie gut der eigene Bezirk auf vergleichbare Krisensituationen vorbereitet ist.


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Bezirksstadtrat Stefan Bley informierte hierzu allgemein über die bestehenden Strukturen und Abläufe. Er machte deutlich, dass in einem solchen Ernstfall in Marzahn-Hellersdorf mehrere Akteure eng zusammenarbeiten: Neben dem Bezirksamt sind Polizei und Feuerwehr – einschließlich der Freiwilligen Feuerwehren – ebenso eingebunden wie das Deutsche Rote Kreuz, das Technische Hilfswerk sowie weitere Hilfsorganisationen. Stefan Bley machte zugleich deutlich, dass Hilfsmaßnahmen in solchen Lagen zunächst anlaufen müssen und nicht überall sofort greifen können. Bürgerinnen und Bürger sollten sich daher nicht darauf verlassen, dass umgehend flächendeckend Unterstützung verfügbar ist. Es könne mehrere Stunden dauern, bis Maßnahmen wirksam werden. Umso wichtiger sei es, selbst vorzusorgen und sich auf derartige Situationen vorzubereiten. „Katastrophenleuchttürme“ des Bezirks sind die Bürodienststellen Riesaer Straße und die Premnitzer Straße. Von hier aus würden erste Maßnahmen aus koordiniert werden.

Ein Katastrophenleuchtturm des Bezirks: das Bürodienstgebäude Riesaer Straße – © Marzahn-Hellersdorf.com

Darüber hinaus wies der Bezirksstadtrat auf Angebote zur individuellen Vorsorge hin. In den Bürgerämtern des Bezirks liegen Informationsbroschüren des Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe aus. In Zeiten der fortschreitenden Digitalisierung könnten sich Bürgerinnen und Bürger diese Materialien jedoch auch bequem online herunterladen. Besonders hervorgehoben wurde dabei der Ratgeber „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“, der kompakt zusammenfasst, wie man sich auf unterschiedliche Notsituationen vorbereiten kann. Ergänzende Checklisten helfen bei der praktischen Umsetzung im Alltag.

Der neue Ratgeber macht deutlich: Deutschland gilt zwar als eines der sichersten Länder der Welt, dennoch zeigen Extremwetterereignisse, Cyberangriffe, Desinformation oder Sabotage, dass auch hierzulande kritische Infrastrukturen und gewohnte Abläufe gestört werden können. Selbst Szenarien, die vor einigen Jahren noch als sehr unwahrscheinlich galten, werden heute wieder mitgedacht. In einer Krisensituation informieren wir selbstverständlich auf unserem Whatsappkanal.

Der Bezirk ist auf eine Krisensituation infolge eines Anschlags auf die Strominfrastruktur gut vorbereitet.

Die klare Botschaft aus der BVV: Vorbereitung zahlt sich aus. Wer sich frühzeitig informiert und vorsorgt, ist im Ernstfall besser geschützt – und kann dazu beitragen, dass Krisen in Marzahn-Hellersdorf gemeinschaftlich bewältigt werden.

Weitere Informationen und Ratgeber zum Download:
👉 https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Ratgeber-Checkliste/ratgeber-checkliste_node.html

Foto(s): © Marzahn-Hellersdorf.com | facebook | Instagram 📲 Whatsapp-KANAL Marzahn-Hellersdorf LIVE 🗞️

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