Eine seit vielen Monaten andauernde Baustelle an der Erich-Kästner-Straße in Höhe des U-Bahnhofs Kienberg sorgt bei Anwohnern für wachsenden Unmut. Unklar war lange, wer überhaupt hinter den Arbeiten steckt und wann ein Ende in Sicht ist. Auf Anfrage von Marzahn-Hellersdorf LIVE hat das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf nun Klarheit geschaffen.
Bei der Maßnahme handelt es sich um ein Projekt von Stromnetz Berlin zur Verlegung von Stromkabeln. Wie das Bezirksamt mitteilte, konnte die Umsetzung bislang nicht abgeschlossen werden, weil gemeinsam mit Stromnetz Berlin geprüft wird, ob alternative Trassen genutzt werden können.



Der Hintergrund: Die ursprünglich geplante Trassenführung hätte durch eine Grünanlage und den bei Kindern beliebten Piratenspielplatz geführt – ein Eingriff, den das Bezirksamt vermeiden möchte.
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Für die Anwohner bedeutet das: weiteres Warten. Parkflächen wurden über Wochen gesperrt, aufgerissen und wieder hergestellt – nur um kurz darauf erneut gesperrt zu werden. Hinweisschilder, wer für die Maßnahme verantwortlich ist oder wann sie abgeschlossen sein soll, fehlten durchgehend. Besonders belastend ist laut einer Anwohnerin aus der Erich-Kästner-Straße die fehlende barrierefreie Querungsmöglichkeit: Eltern mit Kinderwagen und ältere Menschen mit Rollator können den Bereich nur mühsam passieren, weil ein Übergang bislang fehlte. Dieser wurde kürzlich mit Asphalt provisorisch gebaut.



Das Bezirksamt versicherte gegenüber unserer Redaktion, dass die Arbeiten unverzüglich fortgeführt werden, sobald die Trassenfrage abschließend geklärt ist. Einen konkreten Zeitplan nannte die Behörde nicht.
Foto(s): © Marzahn-Hellersdorf.com | facebook | Instagram 📲 Whatsapp-KANAL Marzahn-Hellersdorf LIVE 🗞️


Ganz großen Dank für diesen Beitrag! Die Begründung für die Verzögerung erscheint mir an den Haaren herbeigezogen. WENN es alternative Trassen gibt, müssen die doch VOR der Planung bekannt gewesen sein?
Trassenführungen gehören zur BauVORbereitung. Sind Teil der Planung …