Der geplante Neubau der sogenannten „Entenbrücke“ über die Wuhle am Stadion Wuhletal lässt weiterhin auf sich warten. Das geht aus der Antwort der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt auf eine Schriftliche Anfrage des SPD-Abgeordneten Jan Lehmann hervor.
Demnach laufen derzeit noch Abstimmungen mit dem Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf und der Wasserbehörde zu bauorganisatorischen Fragen wie Zufahrten, Baustelleneinrichtung sowie Eingriffen in die sensiblen Böschungsbereiche der Wuhle. Erst nach Abschluss dieser Verfahren kann ein konkreter Zeitplan genannt werden. Das Vergabeverfahren für die Bauleistungen soll jedoch noch in diesem Jahr starten. Dafür ist ein Zeitraum von drei bis vier Monaten vorgesehen.

Die Brücke, offiziell als „Fußgängersteg am Stadion Wuhletal“ bezeichnet, sollte ursprünglich schon 2025 erneuert werden. Verzögerungen in der Planung seien laut Senat auf genehmigungsrechtliche, naturschutzfachliche und personelle Gründe zurückzuführen.
Auch die Kosten lassen sich erst nach Abschluss der Ausschreibungsunterlagen genau bestimmen. Nach aktuellem Stand wird jedoch mit einem Baukostenrahmen im sechsstelligen Betrag gerechnet.

Die Entenbrücke ist eine wichtige Verbindung für Fußgänger und Radfahrer zwischen Hellersdorf und Kaulsdorf. Seit dem Abriss müssen Anwohner teils lange Umwege in Kauf nehmen. Der Senat betont, man wolle die Maßnahme „so schnell wie möglich“ umsetzen – ein konkretes Fertigstellungsdatum bleibt jedoch offen.
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