Am vergangenen Wochenende kam es erneut zu einem schwerwiegenden Wasserrohrbruch in der Marzahner Promenade. Dies ist bereits der dritte Vorfall in diesem Gebiet seit Mai 2024, wobei diesmal 150 Wohneinheiten betroffen waren. Der Schaden konnte diesmal noch in der Nacht behoben werden, teilt die Pressesprecherin der Berliner Wasserbetriebe, Astrid Hackenesch-Rump, auf unsere Anfrage mit.
Der Bruch wurde den bisherigen Informationen zufolge in einer 15 cm starken Versorgungsleitung aus Faserzement unter dem Mehrfamilienhaus im Kellerbereich festgestellt und führte zu umfangreichen Trinkwasseraustritten. Die Berliner Feuerwehr war im Einsatz. Der Schaden wurde gegen 20 Uhr am Samstagabend gemeldet und konnte noch in der Nacht behoben werden, sodass die Wasserversorgung für die Anwohner der Marzahner Promenade zeitnah wiederhergestellt wurde.

Für die Zeit der Reparaturarbeiten richteten die Berliner Wasserbetriebe umgehend Trinkwasserzapfstellen ein, um die betroffenen Mieter mit Wasser zu versorgen.
Der erste Vorfall ereignete sich am 8. Mai, als in der Hausnummer 20 ein Wasserrohrbruch zu großen Wasseraustritten führte. Die Feuerwehr setzte eine Spezialpumpe ein, um die großen Wassermassen zu bewältigen. Am 3. Juli wiederholte sich ein ähnliches Szenario in der Hausnummer 26, wobei wiederum erhebliche Mengen an Wasser freigesetzt wurden.
Die wiederholten Vorfälle in der Marzahner Promenade haben die Aufmerksamkeit der Verantwortlichen auf die Notwendigkeit einer Überprüfung und möglicherweise einer umfassenden Sanierung der alten Wasserleitungen gelenkt, um zukünftige Schäden zu vermeiden. Dazu befinden sich die Berliner Wasserbetriebe und die städtische Wohnungsbaugesellschaft bereits in Gesprächen – und das schon nach dem ersten Vorfall, wie Stephan Natz, der Pressesprecher der Berliner Wasserbetriebe, bereits im Mai mitteilte.
Fotos: © Marzahn-Hellersdorf.com

