4. September 2023

Falschmeldung: Vergiftete Fressnapf-Futterproben

In den letzten Tagen kursiert ein Screenshot einer Meldung im Internet, der vor angeblich vergifteten Futterproben von Fressnapf warnt. Es handelt sich jedoch nach aktuellen Informationen um eine Falschmeldung. Diese „Warnung“ wurde auch in unsere Facebookgruppe „Marzahn-Hellersdorf LIVE“ geteilt. Es ist selbsterklärend, dennoch wird dieser Beitrag aktuell wieder häufiger geteilt.

Sieben Jahre kursiert diese Falschnachricht bereits im Netz

Die besagte Meldung tauchte erstmals 2016 im Internet auf und der Urheber ist bis heute unbekannt. Bereits damals nahm Fressnapf diese Warnung ernst und erstattete Anzeige gegen Unbekannt. Die Polizei ermittelte, fand jedoch keine Beweise für solche Pakete. Im Netz findet man unzählige andere Beiträge, die ebenfalls vor dieser Falschnachricht warnen.

Seit 2016 taucht die Meldung in unregelmäßigen Abständen immer wieder auf, zuletzt im Jahr 2018, 2021 und nun erneut im Jahr 2023 auch in unserer Facebookgruppe. Weder die Polizei noch Fressnapf konnten diese Meldung bestätigen. Auch wurden keine Fälle von vergifteten Leckerlies in den angefragten Kliniken festgestellt oder bestätigt.

Fressnapf wurde über verschiedene Kanäle von besorgten Kunden zu vermeintlich von ihnen verteilen Futterproben kontaktiert. Das Unternehmen bedankte sich für die Weiterleitung der Informationen und stellte klar, dass die Meldung aus dem Frühjahr 2016 stammt und seitdem in unregelmäßigen Abständen im Internet auftaucht. Liebe Mitglieder unserer Facebookgruppe: Bitte teilt diese Falschnachricht im Netz nicht.

Fressnapf betont, dass es weder damals noch aktuell ungefragt Futterproben versendet hat. Das Unternehmen hatte bereits 2016 Anzeige gegen Unbekannt erstattet und eng mit den Behörden zusammengearbeitet. Es wurde jedoch kein bestätigter Fall festgestellt.

Informiere deine Familie und Freund über diese Falschnachricht

Wenn du diese Meldung siehst, solltest du sie unbedingt melden. Obwohl der Nutzer, der die Meldung geteilt hat, wahrscheinlich gute Absichten hatte, handelt es sich um eine Falschmeldung, die andere Nutzer verunsichern und irreführen kann. Melde den Beitrag daher beim Support der jeweiligen Plattform, damit er schnell entfernt werden kann.

Du kannst den Nutzer auch höflich darauf hinweisen, dass es sich um eine Falschmeldung handelt. Auf diese Weise können alle Nutzer langfristig über die Unwahrheit dieser Informationen informiert werden. Bleibe dabei stets freundlich und vermeide abfälliges oder beleidigendes Verhalten. Möglicherweise wollte der Nutzer lediglich andere Hundebesitzer warnen. Auch nach dem Hinweis solltest du den Beitrag melden, um eine schnelle und einheitliche Löschung sicherzustellen.

Die Art und Varianten dieser Falschmeldung variieren stark, wie das Portal Mimikama schon 2018 berichtet hat. Als Administrator einer Facebookgruppe sollte man diese Art von Beiträgen vor der Veröffentlichung zuverlässiger prüfen.

Titelbild: Falschmeldung aus dem Internet

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