Zwei der drei Bereichsentwicklungspläne (BEP) im Bezirk Marzahn-Hellersdorf befinden sich weiterhin in Bearbeitung – konkrete Aussagen zum Nachverdichtungspotenzial sind damit noch nicht möglich. Das geht aus der Antwort des Senats auf eine Schriftliche Anfrage des Linke-Abgeordneten Kristian Ronneburg im Berliner Abgeordnetenhaus hervor (Drucksache 19/25348).
Der BEP Biesdorf ist der einzige abgeschlossene Plan des Bezirks – er wurde bereits 1994 beschlossen und zielte auf eine verträgliche Verdichtung des landschaftlich geprägten Wohngebiets bei gleichzeitiger Sicherung von Schulen, Kitas und Grünflächen ab. Im Bereich dieses Plans entstanden seitdem rund 1.500 Wohnungen in Biesdorf Süd. Zur Frage des Aufstockungspotenzials in den Siedlungsgebieten heißt es, solche Maßnahmen seien zwar teilweise möglich gewesen, seien aber kein Schwerpunkt des damaligen Plans gewesen.
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Der BEP Hellersdorf befindet sich derzeit auf dem Arbeitsstand November 2022, der BEP Marzahn auf dem Stand Dezember 2025 – beide noch mitten im Verfahren.
Weder konkrete Nachverdichtungszahlen noch Angaben zu bereits eingeleiteten Bauvorhaben können der Bezirk oder der Senat zu diesen beiden Plänen machen. Auf die Frage, wie viele Wohnungen bereits durch Bauanträge und Baubeginn auf den Weg gebracht worden seien, lautet die lapidare Antwort der Verwaltung: Diese Frage könne aufgrund der noch laufenden Planung nicht beantwortet werden.
Damit bleibt offen, wie das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf die wachsenden Anforderungen an die Wohnraumversorgung im Rahmen der Berliner Stadtentwicklungspolitik konkret umzusetzen gedenkt. Gerade der BEP Marzahn – mit seinem vergleichsweise frischen Arbeitsstand vom Dezember 2025 – weckt Erwartungen, dass zumindest in absehbarer Zeit belastbare Aussagen zu Verdichtungspotenzialen folgen werden. Doch selbst das ist bislang nicht zugesichert.
Die Anfrage von Ronneburg beleuchtet eine strukturelle Schwäche der bezirklichen Stadtplanung: Während in Berlin der Wohnungsmangel politisch seit Jahren als dringendstes Problem gilt, hängen grundlegende planerische Instrumente wie die Bereichsentwicklungspläne jahrelang im Verfahren fest – mit entsprechenden Konsequenzen für die Planungssicherheit von Investoren, Genossenschaften und der öffentlichen Hand gleichermaßen.
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Wohnungen für Grundsicherung Bezieher oder bürgergeld Bezieher gibt es doch nicht mehr. Leider werden die Wohnungen nicht mehr dem Lebensstil der Personen zugeordnet. Stadt und Land, degewo,gesobau, howoge , vonovia. 2 Zimmer warm fast 1200 Euro. Das ist doch nicht mehr normal. Haben die da goldene Wasserhähne oder warum sind die Wohnung so teuer? Und wenn man Behörden anschreibt bekommt man nur die Aussagen da müssen sie sich an die Wohnungsunternehmen wenden . Selbst der Senat sagt das. Sorry ich habe kein Verständnis mehr dafür
richtig, aber wir Steuerzahler müssen den Mietzuschuss bezahlen, da die Mieten zu hoch sind.
Man kann aber nicht nur Wohnungen bauen, Lebensmittelläden fehlen in Kaulsdorf Nord, es interresiert keinem.
Wir suchen schon seit Jahren eine neue Wohnung,( wohnen in Hellersdorf seit 1989 ohne Fahrstuhl)ja,richtig,die sind viel zu teuer,wer soll das zahlen?Aber komischer Weise sind neue Wohnungen schnell besetzt….wie kommt man wohl an neue Wohnungen ,die bezahlbar sind????
Wäre ja auch zu schön,wenn wir hier auch einen Fahrstuhl bekommen,aber dafür haben die kein Geld.
Wir bekommen ja auch hier keine Wohnungen mehr. Seit einigen Jahren sehe ich wie hier immer wieder Wohnungen frei werden.
Habe auch Bekannte die eine neue Wohnung suchen, aber die die frei geworden sind findet man nirgendwo. Wir haben schon verschiedene Wohnungsbaugesellschaften kontaktiert und es wurde immer abgewunken, es gäbe keine verfühgbaren Wohnungen.
Und was zieht dann hier überall ein,
nur noch Familien mit Migrationsstatus.
Das kann nicht sein, dass es für uns keine Wohnungen mehr gibt, wir diskreminieren uns schon selbst.
Armes Deutschland !!!!