Eine intensive Hitzewelle erfasst in den kommenden Tagen die Hauptstadt und die gesamte Region Berlin/Brandenburg.
Unter dem Einfluss des Hochdruckgebiets HARTMUT strömt aus Südwesten heiße bis extrem heiße Luft nach Deutschland – die Temperaturen sollen bis zum Wochenende auf Werte zwischen 37 und 40 Grad klettern, was einem neuen Junitemperaturrekord gleichkäme.
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Bereits am heutigen Mittwoch zeigt sich das Wetter von seiner heißen Seite: Bei viel Sonnenschein und nur wenigen Quell- und Schleierwolken werden Höchstwerte von 31 bis 34 Grad erwartet. Der Wind bleibt schwach und weht vorwiegend aus Nord. In der Nacht zum Donnerstag kühlt es auf 16 bis 21 Grad ab – von Erholung kann kaum die Rede sein.
Donnerstag und Freitag: Noch heißer
Am Donnerstag intensiviert sich die Hitze weiter. Bei wenigen Wolken und viel Sonnenschein steigen die Temperaturen auf 32 bis 36 Grad. Dazu weht ein schwacher bis mäßiger, teils böiger Nordwest- bis Nordwind. Die Nacht zum Freitag bleibt klar und trocken, mit Tiefstwerten zwischen 13 und 19 Grad.
Der Freitag bringt den nächsten Höhepunkt: 33 bis 37 Grad sind für Berlin und Brandenburg angekündigt, die höchsten Werte werden in Südbrandenburg erwartet. Schwacher östlicher Wind bietet kaum Abkühlung. Auch die Freitagnacht bleibt wolkenlos und niederschlagsfrei, die Temperaturen fallen nur auf 17 bis 22 Grad.
Samstag: Tropenhitze mit bis zu 40 Grad
Der vorläufige Höhepunkt der Hitzewelle ist für Samstag, den 27. Juni, angekündigt. Für die Region sind Temperaturen von 37 bis 40 Grad prognostiziert – Werte, die selbst für den Hochsommer außergewöhnlich sind und laut Deutschem Wetterdienst (DWD) einen neuen Rekord für die Junitemperatur im bundesweiten Vergleich darstellen könnten. Lediglich in der Prignitz sind am Abend vereinzelte Schauer und Gewitterneigung möglich. Der Wind weht schwach aus Süd.
Tropennächte belasten den Organismus
Besonders belastend: Auch die Nächte kühlen immer weniger ab. Sogenannte Tropennächte – mit Tiefstwerten über 20 Grad – werden zunehmend verbreitet. Erholsamer Schlaf ist damit kaum möglich, was die gesundheitliche Belastung gerade für ältere Menschen, Kinder und Menschen mit Vorerkrankungen erheblich steigert. Der UV-Index ist laut DWD hoch bis sehr hoch; längere Aufenthalte im Freien sollten vor allem zur Mittagszeit und am frühen Nachmittag vermieden werden.
Waldbrandgefahr: Behörden mahnen zur Vorsicht
Die anhaltende Trockenheit in Kombination mit niedriger Luftfeuchtigkeit erhöht die Gefahr von Wald- und Flurbränden erheblich. Der DWD weist ausdrücklich darauf hin, dass aktuelle Waldbrandstufen bei den zuständigen Forstbehörden einzuholen sind. Gerade in Brandenburg, wo ausgedehnte Kiefernwälder das Landschaftsbild prägen, ist die Brandgefahr in solchen Wetterlagen traditionell besonders hoch.
Gewitter ab Freitag im Westen möglich
Eine vollständige Entwarnung ist vorerst nicht in Sicht. Erst ab Freitag sind im Westen und Südwesten Deutschlands vereinzelte Hitzegewitter möglich, die örtlich mit heftigem Starkregen und Hagel einhergehen könnten. Für Berlin und Brandenburg bleibt die Lage vorerst stabil heiß und trocken.
Die Bevölkerung wird gebeten, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen, schattige Aufenthaltsorte aufzusuchen und gefährdete Personen im Umfeld aktiv zu unterstützen. Offene Feuerstellen im Freien sind in dieser Wetterlage zu vermeiden.
Foto(s): © Marzahn-Hellersdorf.com | facebook | Instagram 📲 Whatsapp-KANAL Marzahn-Hellersdorf LIVE 🗞️


