Kinderlachen, bunte Girlanden und gespannte Gesichter: Auf den Schmetterlingswiesen in Biesdorf wurde am Montagnachmittag der im Dezember 2024 eröffnete inklusive Spielplatz offiziell eingeweiht. Im Rahmen des Berliner Spielplatztages lud das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf zur feierlichen Eröffnung – und viele Familien, Nachbarn und Interessierte kamen, um den besonderen Ort gemeinsam zu erleben.
Pünktlich um 15 Uhr war es so weit: Bezirksbürgermeisterin Nadja Zivkovic eröffnete mit einer ausführlichen Ansprache den neuen Spielplatz auf den Schmetterlingswiesen in Biesdorf. Anstelle eines klassischen Banddurchschnitts stand das Wort im Mittelpunkt – die Bürgermeisterin würdigte die gemeinsame Planung, die hochwertigen Materialien und den inklusiven Charakter der Anlage. Zahlreiche Gäste begleiteten den Moment, darunter auch die verantwortliche Spielplatzplanerin Frau Bartholomäus sowie Vertreter des Spielgeräteherstellers Kaiser & Kühne Freizeitgeräte GmbH, der den Bau maßgeblich umgesetzt hatte. Auch aus der Bezirkspolitik kamen bekannte Gesichter: SPD-Fraktionschef Günther Krug und der CDU-Abgeordnete Johannes Martin nutzten die Gelegenheit, um sich persönlich ein Bild von dem modernen und einladenden Spielareal zu machen und mit Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch zu kommen.
Ein Spielplatz, der Biesdorf verbindet

Bezirksbürgermeisterin Nadja Zivkovic eröffnete die Veranstaltung mit bewegenden Worten:
„Wir wollten einen Ort schaffen, an dem Kinder unabhängig von ihren Fähigkeiten gemeinsam spielen können. Inklusion darf kein Sonderfall sein – sie muss selbstverständlich sein. Und genau das zeigt dieser Spielplatz eindrucksvoll.“
Schon beim Betreten des Geländes wird deutlich: Dieser Spielplatz ist anders – er vereint modernes Design, funktionale Gestaltung und Inklusion auf eindrucksvolle Weise. Zwischen den stabilen Edelstahlpfosten, den farbenfrohen HPL-Platten und den natürlichen Holzstrukturen aus Robinienholz entsteht eine lebendige Welt aus Farben, Formen und Materialien, die Kinder sofort zum Entdecken einlädt. Überall hört man Lachen, fröhliche Rufe und das Klirren der Ketten. Besonders bemerkenswert: Auch Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer können hier aktiv mitspielen, denn viele Elemente sind barrierefrei gestaltet und bieten damit Spielspaß für alle Generationen und Fähigkeiten.

Sie beobachtete lächelnd, wie Kinder neugierig die neuen Spielgeräte ausprobierten und voller Begeisterung ihre Umgebung erkundeten. „Das ist der schönste Moment“, sagte sie später mit sichtlicher Freude, „wenn man sieht, dass das Konzept aufgeht – wenn Kinder einfach spielen, ohne Grenzen.“ Dieser Augenblick, in dem Idee und Realität ineinandergreifen, machte deutlich, wie wichtig barrierefreie und inklusive Spielräume für das Miteinander im Bezirk sind.
Planung mit Herz, Kopf und Hand
Hinter dem Spielplatz steckt eine sorgfältige und zugleich kreative Planung. Frau Bartholomäus, die verantwortliche Spielplatzplanerin, führte die Besucherinnen und Besucher mit spürbarer Begeisterung über das Gelände. An beinahe jeder Ecke blieb sie stehen, erklärte die verwendeten Materialien, die Gestaltungsideen und den pädagogischen Ansatz hinter den einzelnen Spielelementen. So erfuhren die Gäste, wie Edelstahlpfosten, Herkulesseile mit Stahllitzen, bunte HPL-Platten und hochwertiges Robinienholz nicht nur optisch, sondern auch funktional zusammenspielen, um Langlebigkeit, Sicherheit und Spielspaß zu vereinen.

„Die HPL-Platten, die hier überall leuchten, sind extrem widerstandsfähig“, erklärte sie und strich über eine der bunten Flächen. „Wir haben 24 verschiedene Farben verwendet, um den Spielwert auch visuell zu steigern. Kinder reagieren auf Farben – sie regen Fantasie und Bewegung an.“
Neben den auffälligen Farbakzenten wurde auch auf Nachhaltigkeit und Sicherheit geachtet: Edelstahl-Standpfosten, Herkules-Seile mit Stahllitzen, Edelstahlketten und Robinienholz in Resistenzklasse 1–2 sorgen für Langlebigkeit. „Das ist vergleichbar mit Eiche – dauerhaft haltbar und witterungsbeständig“, so Bartholomäus.
Die Seile, mit denen viele Spielgeräte miteinander verbunden sind, stammen von der SMB Seilspielgeräte GmbH aus dem benachbarten Hoppegarten – ein gelungenes Beispiel für regionale Zusammenarbeit, das Spielplatzplanerin Frau Bartholomäus besonders hervorhob. Sie betonte, wie wichtig es sei, auf lokale Hersteller und kurze Lieferwege zu setzen, um sowohl die Qualität als auch die Nachhaltigkeit des Projekts zu sichern. „So bleibt die Wertschöpfung in der Region, und wir können gleichzeitig auf bewährte Partner zurückgreifen, die unsere Ansprüche an Sicherheit und Design genau verstehen“, erklärte sie.
„Wir wollten bewusst Partner aus der Region einbeziehen. Das stärkt die lokale Wirtschaft und macht die kurzen Wege bei Planung und Wartung möglich.“
Kinder als Mitgestalter
Eine besondere Stärke des Projekts liegt in seiner Beteiligungskultur: Die Kinder selbst durften mitbestimmen, wie ihr neuer Spielplatz aussehen soll. Im Rahmen eines partizipativen Verfahrens wurden ihre Ideen, Wünsche und Vorschläge gesammelt und in die Planung integriert. Drei Spielgerätehersteller reichten daraufhin ihre Konzepte ein – mit unterschiedlichen Schwerpunkten in Design, Material und Spielfunktion. Am Ende entschieden die Kinder ganz klar: Das heutige Design ging als Favorit aus der Abstimmung hervor. Damit wurde nicht nur ein Ort zum Spielen, sondern auch ein Ort der Mitgestaltung geschaffen, an dem die jungen Nutzerinnen und Nutzer ihre Handschrift hinterlassen konnten.

Zivkovic lobte die Beteiligung ausdrücklich:
„Kinder sind die besten Expertinnen und Experten, wenn es ums Spielen geht. Sie haben uns gezeigt, worauf es wirklich ankommt – auf Abenteuer, Bewegung und Miteinander.“
Besonderer Stolz gilt den barrierefreien Elementen, die das inklusive Konzept des Spielplatzes erlebbar machen. So verfügt die Rutsche im barrierefreien Bereich über eine verlängerte Auslaufzone und einen Teppichfließbelag, der speziell für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer geeignet ist. Oben sorgt eine Umsetzfläche dafür, dass Kinder im Rollstuhl selbstständig von der Plattform auf die Rutsche wechseln können – ohne fremde Hilfe. Diese durchdachte Gestaltung zeigt, wie Inklusion, Sicherheit und Spielspaß harmonisch ineinandergreifen und allen Kindern die Möglichkeit geben, gleichberechtigt miteinander zu spielen.
„Solche Details machen den Unterschied zu herkömmlichen Spielplätzen“, ergänzte Frau Bartholomäus und blickte stolz auf die neu geschaffenen Anlagen. „Ein Spielplatz ist dann wirklich inklusiv, wenn er niemanden ausschließt – wenn jedes Kind, unabhängig von körperlichen Voraussetzungen, hier seine eigenen Abenteuer erleben kann.“ Ihre Worte unterstrichen den pädagogischen Anspruch des Projekts: einen Ort der Begegnung und des gemeinsamen Spiels zu schaffen, an dem Vielfalt selbstverständlich ist.
Begeisterung bei den Gästen
Während die Bezirksbürgermeisterin Nadja Zivkovic mutig eine kleine Proberunde auf einem der Klettergeräte wagte, verfolgten Eltern, Kinder und Lokalpolitiker das Geschehen mit sichtlicher Freude. Lachend und applaudierend standen sie am Rand, feuerten sie an und sorgten für ausgelassene Stimmung. Der Moment zeigte auf charmante Weise, wie Begeisterung, Gemeinschaft und Spielfreude hier aufeinandertrafen – ganz im Sinne des inklusiven Gedankens, der diesen Spielplatz auf den Schmetterlingswiesen prägt.

Günther Krug (SPD) war einer der ersten Gratulanten:
„Das hier ist ein Musterbeispiel moderner Stadtentwicklung – sicher, nachhaltig und kindgerecht. Inklusion beginnt nicht in Gremien, sondern auf Spielplätzen wie diesem.“
Auch Johannes Martin (CDU) zeigte sich beeindruckt:
„Dieser Spielplatz ist ein Gewinn für Biesdorf und den gesamten Bezirk. Er zeigt, dass gute Planung, Beteiligung und Innovation Hand in Hand gehen können.“
Währenddessen testeten die Kinder begeistert die 2,80 Meter hohe Rutsche – mit einer Mischung aus Jubel, Mut und purer Spielfreude. Immer wieder hallten lachende Rufe über das Gelände, als die Mutigsten in rasanter Fahrt hinunterglitten. „Das ist die beste Rutsche der Welt!“, rief ein kleiner Junge mit strahlenden Augen, während seine Schwester vorsichtig auf der Rampe für Rollstuhlfahrer balancierte und stolz ihr Gleichgewicht hielt. Diese Szene machte deutlich, was den neuen Spielplatz auf den Schmetterlingswiesen so besonders macht: Spielen ohne Barrieren, miteinander statt nebeneinander, und ein Ort, an dem Freude und Inklusion ganz selbstverständlich zusammengehören.
Spiel, Sicherheit und Technik
Neben dem Spielwert wurde auf den Schmetterlingswiesen auch das Thema Sicherheit großgeschrieben. Viele der neuen Spielgeräte erzeugen sogenannte „erzwungene Bewegungen“ – also dynamische Abläufe, bei denen Kinder ins Schwingen oder Kippen geraten können. Gerade deshalb, so erklärte die Spielplatzplanerin Frau Bartholomäus, müssten besondere Sicherheitsabstände eingehalten werden. Auch das Spielgerät, das die Bezirksbürgermeisterin Nadja Zivkovic bei ihrer kleinen Proberunde testete, gehört zu dieser Kategorie.
Darüber hinaus wurde auch an die Kleinsten gedacht: Der sorgfältig gestaltete Kleinkind-Filter sorgt dafür, dass jüngere Kinder nicht unbeabsichtigt in Spielbereiche gelangen, die für ältere gedacht sind. Ein deutlicher Höhenunterschied verhindert, dass kleinere Kinder an den entsprechenden Stellen hinaufklettern und in den anderen Bereich wechseln können. Diese durchdachten Details zeigen, dass bei der Planung nicht nur an Spaß und Design, sondern vor allem an Sicherheit, Altersgerechtigkeit und Verantwortung gedacht wurde.

„Kinder wachsen an Herausforderungen“, erklärte Bezirksbürgermeisterin Nadja Zivkovic, als sie mit Eltern und Anwohnerinnen ins Gespräch kam. „Aber sie müssen sicher wachsen können. Das gelingt hier hervorragend – durch kluge Planung und hochwertige Materialien.“ Ihre Worte trafen den Kern dessen, was der neue Spielplatz auf den Schmetterlingswiesen vermitteln möchte: Mut fördern, Sicherheit gewährleisten und gemeinsames Spielen ermöglichen.
Auch einige Eltern zeigten sich begeistert von der neuen Anlage. „Es ist toll, dass endlich auch an Kinder mit Einschränkungen gedacht wurde“, sagte eine Mutter aus der Kohlweißlingstraße und blickte auf ihre Tochter, die lachend über den barrierefreien Bereich rollte. „Hier kann meine Tochter überall mitmachen – das ist keine Selbstverständlichkeit.“ Ihre Aussage verdeutlichte, wie sehr der neue Spielplatz zu einem Ort der Teilhabe und Begegnung geworden ist, an dem sich alle Kinder willkommen fühlen.
Ein Platz für alle Generationen
Während der Nachmittag langsam in goldenes Herbstlicht tauchte, verwandelte sich der Spielplatz auf den Schmetterlingswiesen in eine idyllische Szenerie voller Leben. Besucherinnen und Besucher saßen entspannt auf den umliegenden Bänken, führten Gespräche oder beobachteten lächelnd das bunte Treiben. Kinder spielten unermüdlich weiter, kletterten, rutschten, lachten – während aus den Lautsprechern leise Musik erklang und eine warme, fast festliche Stimmung über dem Platz lag. Es war ein Nachmittag voller Gemeinschaft, Freude und Dankbarkeit, der deutlich machte, wie viel ein solcher Ort für das Zusammenleben im Bezirk bedeutet.

Frau Bartholomäus fasste es am Ende treffend zusammen:
„Ein Spielplatz ist mehr als ein Ort zum Spielen. Er ist ein sozialer Raum – ein Treffpunkt für Familien, Großeltern, Nachbarn. Wenn ich heute sehe, wie viele Generationen hier zusammenkommen, weiß ich, dass sich jede Mühe gelohnt hat.“
Auch Bezirksbürgermeisterin Zivkovic zeigte sich zum Abschluss sichtlich bewegt:
„Das ist ein Ort voller Freude, Vielfalt und Gemeinschaft. Inklusion bedeutet, dass alle dazugehören – und das spürt man hier. Ich hoffe, dass dieser Spielplatz vielen Kindern unvergessliche Momente schenkt.“

Der Spielgerätehersteller Kaiser & Kühne Freizeitgeräte GmbH überreichte der Bezirksbürgermeisterin Nadja Zivkovic ein LED-Leuchtbild, das den neu errichteten Spielplatz auf den Schmetterlingswiesen als fein gravierte Darstellung zeigt. Das kunstvoll beleuchtete Erinnerungsstück symbolisiert die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem Hersteller, der Verwaltung und den Planenden. Bürgermeisterin Zivkovic betonte, dass das Leuchtbild künftig einen festen Platz im Straßen- und Grünflächenamt finden wird – als sichtbares Zeichen für das gemeinsame Engagement zugunsten familienfreundlicher und inklusiver Spielräume im Bezirk. Übrigens: Die Kaiser & Kühne Freizeitgeräte GmbH hat bereits die Spielgeräte für den Spielplatz in der Zerbster Straße in Hellersdorf-Nord gefertigt und wird demnächst auch die Ausstattung für den neuen Spielplatz in der Kienbergstraße 58/64 in Marzahn liefern.
Impressionen
Mit dieser Vision endete der offizielle Teil – doch auf den Schmetterlingswiesen ging das Spielen noch lange weiter.
Foto(s): © Marzahn-Hellersdorf.com | facebook | Instagram 📲 Whatsapp-KANAL Marzahn-Hellersdorf LIVE 🗞️
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