Im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive wurde heute der neue modulare Ergänzungsbau aus Holz für die Grundschule am Schleipfuhl in Marzahn-Hellersdorf feierlich eröffnet.
Die Eröffnung fand unter der Anwesenheit von Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch, Bezirksbürgermeisterin Nadja Zivkovic, Bezirksstadtrat Stefan Bley und Frau Schuster, stellvertretende Referatsleiterin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, statt.

Der Ergänzungsbau wurde notwendig, um dem steigenden Bedarf an Schulplätzen in der Region gerecht zu werden und das bestehende Schulgebäude räumlich zu entlasten. Nach Jahren der provisorischen Übergangslösungen kann die Schulgemeinschaft nun endlich ein modernes und zufriedenstellendes Gebäude nutzen.
Die feierliche Eröffnung begann mit einem Begrüßungslied der Viertklässler, das die anwesenden Gäste fröhlich stimmte. Schulleiter Hendrik Zeidler hieß die Anwesenden herzlich willkommen, bevor Senatorin Günther-Wünsch mit einer symbolischen Schlüsselübergabe das Gebäude offiziell an die Schule übergab.
Im Anschluss an die Eröffnung hatten die Gäste die Möglichkeit, den Neubau zu besichtigen und sich von der modernen Ausstattung und den innovativen Lernkonzepten des Compartmentschulmodells zu überzeugen.
Jugendstadtrat Gordon Lemm teilt dazu mit: „Diese so genannten Mobilen Ergänzungsbauten (MEB) hatte ich noch als Schulstadtrat im Jahr 201 9 beauftragt. Heute konnte mein Kollege Stefan Bley (CDU) diese feierlich der Schulgemeinschaft übergeben“.



Katharina Günther-Wünsch, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie:
Mit der Berliner Schulbauoffensive setzen wir auf schnelle und effiziente Lösungen, um dringend benötigte Schulplätze zu schaffen – auch durch den Einsatz nachhaltiger Holzbauweise. An der Grundschule am Schleipfuhl in Hellersdorf wurde in nur einem Jahr ein Modularer Ergänzungsbau aus Holz – Holz-MEB genannt – realisiert. Dadurch kann die Schule nach mehreren Zwischenlösungen nun wieder an ihrem Standort unter optimalen Bedingungen arbeiten. Der Holz- MEB bietet helle, moderne Lernräume und schafft beste Voraussetzungen für Ganztagsbetreuung und inklusive Bildung. Ein besonderes Highlight ist das begrünte Dach, das den innovativen Ansatz des Baus unterstreicht.
Naja Zivkovic, Bezirksbürgermeisterin Marzahn-Hellersdorf:
Berlin wächst und unser Bezirk profitiert enorm von diesem Wachstum, der viele Herausforderungen aber auch viele Chancen mit sich bringt. Wir gestalten unseren Lebensraum und unsere Kieze gemeinsam und dazu gehört, Lebens- und Lernort für viele große und kleine Bürgerinnen und Bürger zu schaffen. Wir haben hier mit der Grundschule am Schleipfuhl einen naturnahen, kreativen Ort, an dem sich auch die kleinsten Persönlichkeiten entwickeln und entfalten können. Ich wünsche allen Schülerinnen und Schülern, allen Lehrerinnen und Lehrern, allen Eltern, Geschwistern und Nachbarinnen und Nachbarn – viel Freude beim Erkunden, Gestalten und Erleben Ihrer neuen Schule.



Stefan Bley, Bezirksstadtrat für Schule, Sport, Weiterbildung, Kultur und Facility Management:
Die Grundschule am Schleipfuhl sicherte in den vergangenen Jahren – und weiterhin – in bemerkenswerter Weise und mit beispielhaftem Einsatz die Beschulung in ihrem Einzugsbereich ab. Unter den sehr schwierigen Bedingungen von mehrjährigen zwingend notwendigen Sanierungen, verbunden mit Auslagerungen und der Nutzung einer Schulcontaineranlage, wurde nunmehr mit der Inbetriebnahme eines Modularen Ergänzungsbaus (MEB) eine dauerhafte Kapazitätserweiterung für diesen Schulstandort geschaffen.
Sabine Schuster, Stv. Referatsleiterin, Abteilung Hochbau, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen:
Ich freue mich, dass wir gemeinsam für die Kinder des Bezirkes diese dringend benötigten, modern ausgestatteten Schulplätze in so kurzer Zeit schaffen konnten. Ich wünsche der Schulgemeinschaft, dass sich in den Räumen nun ein vielfältiges schulisches Leben mit einer anregenden Lern- und Arbeitsatmosphäre entfaltet. Und danke allen Beteiligten für die äußerst gute Zusammenarbeit.
Fotos: Mit freundlicher Genehmigung © Bezirksstadtrat Gordon Lemm

