In den frühen Morgenstunden wurden Anwohner wegen einer schwerem Explosion am S-Bahnhof Springpfuhl aus dem Schlaf gerissen. Gegen 3:00 Uhr wurde ein Geldautomat aufgesprengt, was anschließend zu erheblichen Störungen im S-Bahnverkehr führte. Die Linien S7 und S75 wurden beeinträchtigt; Züge hielten vorübergehend nicht am Bahnhof Springpfuhl und fuhren ohne Stopp durch. Die Spurensicherung ist im Einsatz.
Reisende, die normalerweise den Bahnhof Springpfuhl nutzen, werden gebeten, stattdessen den Bahnhof Friedrichsfelde Ost zu verwenden. Umleitungsempfehlungen beinhalten die Buslinien 194, M17, M27, M37 sowie M8 und M18. Die Polizei und Sprengstoffspezialisten sind bereits vor Ort, um den Tatort zu untersuchen und Spuren zu sichern. Bisher wurden keine Verletzten gemeldet. Einige Zeugen berichteten, dass die Explosion bis zum Helene-Weigel-Platz zu hören war und diese durch den Knall geweckt wurden.





Die Ermittlungen stehen noch am Anfang, und es ist derzeit unklar, ob die Täter Beute machen konnten. Nach bisherigem Kenntnisstand gelangten die Kriminellen wohl nicht an die Geldkassette, weswegen sie ohne Beute flüchten mussten. Die Polizei hat den Bereich um den Bahnhof umfassend abgesperrt und führt eine gründliche Untersuchung durch. Zum Einsatz kam in den Morgenstunden ein Polizeihubschrauber, der bei der Suche der Umgebung unterstützte. Trümmerteile verteilten sich im Bahnhofsbereich, die von den Ermittlern gesichert wurden. Der S-Bahnverkehr wird voraussichtlich im Laufe des Vormittags wieder normalisiert.
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Fotos: © Marzahn-Hellersdorf.com

