In den frühen Morgenstunden des Samstags hat die Bundespolizei zwei mutmaßliche Graffiti-Sprayer am S-Bahnhof Ahrensfelde vorläufig festgenommen. Die Männer sollen zuvor eine abgestellte S-Bahn besprüht haben.
Gegen 3:40 Uhr bemerkten zivile Einsatzkräfte der Bundespolizei drei Personen in der Abstellanlage am S-Bahnhof Ahrensfelde. Nach bisherigen Erkenntnissen hatten diese eine S-Bahn auf einer Fläche von rund 35 Quadratmetern mit Farbe besprüht und anschließend Fotos von dem Werk gefertigt.
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Als die Beamten zu erkennen gaben, flüchteten die Tatverdächtigen vom Gelände. Zwei der drei Personen konnten jedoch in unmittelbarer Nähe gestellt werden.
Farbspuren und Beweismittel sichergestellt
Bei den Festgenommenen handelt es sich um zwei polnische Staatsangehörige im Alter von 37 und 38 Jahren. Beide wiesen Farbspuren an ihrer Kleidung auf. Zudem führten sie eine Fotokamera sowie ein Wärmebildgerät mit sich.
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In Tatortnähe entdeckten die Einsatzkräfte außerdem Beutel mit mehreren Spraydosen, die mutmaßlich für die Sachbeschädigung genutzt wurden.
Ermittlungen wegen Sachbeschädigung
Die Bundespolizei leitete gegen die beiden Männer sowie gegen den bislang unbekannten, flüchtigen Dritten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Sachbeschädigung ein. Der 37-Jährige war bereits in der Vergangenheit wegen ähnlicher Delikte polizeilich in Erscheinung getreten.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden Tatverdächtigen wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen dauern an.
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