Mit einer ausgiebigen Eröffnungsfeier wurde heute das Stadtteilzentrum „Hellersdorfer Terrassen“ an der Alten Hellersdorfer Straße 121 eingeweiht. Die Eröffnung des neuen Gemeinschaftszentrums im Hellersdorfer Norden zog eine Vielzahl von Gästen aus allen Generationen an, die gemeinsam das vielfältige Programm aus Musik, Kunst und Gemeinschaftsaktivitäten genießen konnten.
Kulturelles und soziales Angebot im Fokus
Im Zentrum der Veranstaltung stand die Fotoausstellung „Glückliches Leben für Alle! Gerd Danigel: 40 Jahre Bilder aus Berlin“ des renommierten Berliner Fotografen Gerd Danigel. Die Ausstellung bot einen faszinierenden Einblick in vier Jahrzehnte Berliner Geschichte und Kultur. Musikalisch untermalt wurde die Veranstaltung durch Auftritte des Jazz-Ensembles der Hans-Werner-Henze-Musikschule, die mit ihren Darbietungen für eine festliche Stimmung sorgten.



Das Stadtteilzentrum präsentierte zudem sein umfassendes Angebot, das Menschen aller Altersgruppen im Viertel zusammenzubringen soll. Neben kreativen Kursen und einem Sprach-Café bietet das Zentrum Schachtreffs, diverse Beratungsdienste und Sportkurse an. Die „Hellersdorfer Terrassen“ möchten als integrativer Bestandteil der Gemeinschaft fungieren, der den Zusammenhalt und den Austausch zwischen den Bewohnern in Hellersdorf-Nord fördert.
Politische und wirtschaftliche Unterstützung
Das Projekt konnte dank der Unterstützung durch den Berliner Senat und die Europäische Kommission realisiert werden. Bei der Eröffnungsrede betonten Senatorin Cansel Kiziltepe und Dr. Manuela Schmidt, Vorstandsvorsitzende des Trägervereins „MITTENDRIN LEBEN e.V.“, die Bedeutung des Zentrums für die lokale Gemeinschaft. „Diese neuen Stadtteilzentren sind ein lebendiges Beispiel für unser Engagement, den sozialen Zusammenhalt in der Stadt zu stärken“, erklärte Kiziltepe.
Berlinovo-Geschäftsführer Aleithe, der ebenfalls zur Schere griff, sprach über die Herausforderungen im Immobiliensektor: „Die Unterstützung durch Berlinovo bei der Bereitstellung erschwinglicher Räumlichkeiten ist entscheidend für das Gelingen solcher sozialen Einrichtungen in der Stadt.“



Zukunftsorientierte Gemeinschaftsarbeit
René Zoch, der Quartiersratssprecher, äußerte sich optimistisch über die Potenziale des Zentrums, insbesondere für jüngere und zurückgezogen lebende Personen. „Es schafft einen Raum, in dem sich die Menschen sicher und willkommen fühlen können“, sagte Zoch. „Besonders für die jüngere Generation bietet das Stadtteilzentrum mit einem wöchentlichen Schachtreff und anderen Veranstaltungen eine Plattform für gesellschaftliche Integration und persönliche Entwicklung.“
„Das neue Stadtteilzentrum ‚Hellersdorfer Terrassen‘ stellt eine fantastische Bereicherung für Hellersdorf-Nord dar. Es bietet vielfältige Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung und fördert die kulturelle und sportliche Weiterbildung in unserer Gemeinschaft.“, teilt Stefan Bley, Bezirksstadtrat für Schule, Sport, Weiterbildung, Kultur und Facility Management, vor Ort mit.
Die Koordinatoren des Stadtteilzentrums, Teona Stoye-Asatiani, Daniel Bernstein und Erik Legat, stehen als Ansprechpartner für Fragen und Anregungen zur Verfügung und sind sowohl vor Ort als auch via E-Mail erreichbar.



Mit der Eröffnung der „Hellersdorfer Terrassen“ erhält der Stadtteil Hellersdorf-Nord eine neue Begegnungsstätte, die das soziale und kulturelle Leben im Bezirk nachhaltig bereichern soll.
Fotos: © Marzahn-Hellersdorf.com
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