Schon seit Längerem baten Anwohnerinnen und Anwohner darum, den Springpfuhl und seine Umgebung von den teils enormen Mengen an Müll zu befreien. Gestern folgte Clean up MaHe diesem Ruf und rückte bei strahlendem Sonnenschein zum Einsatz aus. Vor Ort bot sich jedoch ein erschreckendes Bild: Um den Springpfuhl und den nahe gelegenen Parkplatz bei der Tramhaltestelle Helene-Weigel-Platz herum häufte sich der Unrat in einem Ausmaß, das kaum vorstellbar war. Fertig geworden sind die ehrenamtlichen Müllsammler aus Marzahn-Hellersdorf nicht.
Obwohl das Team von Clean up MaHe trotz eisiger Kälte rund zwei Stunden im Einsatz war, konnte nur ein Teil des wilden Mülls geborgen werden. Dabei kamen gleich drei große Müllberge zusammen. Darin befanden sich unter anderem:
- Zwei Fahrräder
- Mehrere Autoreifen
- Bauschutt
- Rund 200 Windeln
- Ca. 20 Meter dicke Kabelreste
- Ungefähr 500 gestanzte Pfandflaschen (vermutlich gestohlen)
- Koffer
- Ein Geldtresor
- Teile einer Couch und mehrere Schränke
- Eine Matratze
- Ölkanister und Malerbedarf
- Eine Rattenfalle (im Wasser)
- Etwa 100 Farbdosen
- Ein Stuhl
- Reste von Metallregalen
- Fünf Liter Urin
- Lachgasbehälter
- Alte Kleidung
- Ein Gitter und ein Bauzaun
- Weihnachtsbäume





Darüber hinaus fand das Team auch unzählige Verpackungsreste – viele davon von Silvester –, Glasflaschen, Kronkorken und Zigarettenkippen. Ein erheblicher Teil des Mülls befand sich dabei im Gewässer selbst. Besonders erwähnenswert ist der Einsatz von René, der sich mit einer Wathose in das eiskalte Wasser begab und viele sperrige Gegenstände mühsam herausholte.
Zahlreiche Passantinnen und Passanten zeigten sich sehr dankbar für die Säuberungsaktion. Viele äußerten, dass sich bislang niemand ausreichend um die Vermüllung des Gebiets gekümmert habe. Umso mehr freuten sie sich über den Einsatz von Clean up MaHe und brachten dies in persönlichen Gesprächen zum Ausdruck, berichtet Clean up MaHe auf ihrer Webseite.

Obwohl viel erreicht wurde, steht für das Team fest, dass weitere Einsätze folgen müssen. Der zweite Teich in der Nähe konnte bei diesem Termin nicht mehr gesäubert werden, da die Zeit und Kräfte nach den ersten zwei Stunden schlicht erschöpft waren. Clean up MaHe plant jedoch, in naher Zukunft zurückzukehren und auch diesen Bereich zu befreien. Im Veranstaltungskalender von Clean up MaHe stehen bereits anstehende Termine.





Der gestrige Einsatz am Springpfuhl verdeutlicht einmal mehr, wie dringend regelmäßige Aufräumaktionen in stark vermüllten Gebieten sind. Es bleibt zu hoffen, dass durch das Engagement von Clean up MaHe das Bewusstsein für einen bewussteren Umgang mit der Umwelt geweckt und Unterstützung seitens der Verantwortlichen sowie der Bevölkerung gewährleistet wird. Jeder kann mitmachen.







Fotos: Mit freundlicher Genehmigung © Clean up MaHe
Kontakt: Clean up MaHe
E-Mail: newsletter@cleanup-mahe.de
Website: www.cleanup-mahe.de
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