3. Januar 2026

Großflächiger Stromausfall im Berliner Südwesten – Zehntausende ohne Strom, Einsatzkräfte im Dauereinsatz #Update

Ein Brand an einer wichtigen Strominfrastruktur hat seit den frühen Morgenstunden des Samstags massive Auswirkungen auf den Berliner Südwesten. In den Ortsteilen Lichterfelde, Nikolassee, Wannsee und Zehlendorf ist es zu einem großflächigen Stromausfall gekommen. Nach Angaben der Berliner Feuerwehr sind rund 45.000 Haushalte sowie mehrere Pflegeheime, soziale Einrichtungen und drei Kliniken betroffen.

Neben der Stromversorgung können auch Mobilfunk- und Festnetzverbindungen beeinträchtigt sein – mit möglichen Auswirkungen auf die Erreichbarkeit von Notrufnummern.

Brand an Kabelbrücke – Ermittler gehen von Brandanschlag aus

Ausgelöst wurde der Stromausfall durch einen Brand an einer Kabelbrücke über den Teltowkanal. Wie Stromnetz Berlin mitteilte, wurden dort mehrere Stromkabel beschädigt, die unter anderem das nahegelegene Kraftwerk Lichterfelde versorgen. Die Berliner Feuerwehr wurde gegen 6.12 Uhr alarmiert, nachdem ein Zeuge Flammen bemerkt und den Notruf gewählt hatte. Zwar konnten die Einsatzkräfte den Brand rasch löschen, die Auswirkungen auf die Stromversorgung ließen sich jedoch nicht mehr verhindern.

https://twitter.com/Berliner_Fw/status/2007432683463360738?s=19

Nach aktuellen Erkenntnissen gehen die Ermittlungsbehörden von einer vorsätzlichen Tat aus. Das Landeskriminalamt Berlin hat wegen des Verdachts der Brandstiftung die Ermittlungen übernommen. Kriminaltechniker sicherten bereits am Vormittag Spuren am Brandort. Ein Zeitpunkt für die vollständige Klärung der Hintergründe steht derzeit noch aus.

Versorgungslage angespannt – Kliniken und Pflegeheime besonders betroffen

Der Ausfall trifft die Region in einer sensiblen Phase: Bei winterlichen Temperaturen sind viele Heizungsanlagen auf Strom angewiesen, etwa für Pumpen oder Steuerungstechnik. Die Berliner Feuerwehr bestätigte, dass mehrere Pflegeheime und Krankenhäuser im betroffenen Gebiet liegen. In zwei Einrichtungen mussten Bewohnerinnen, Bewohner und Patienten vorsorglich in andere Häuser verlegt werden.

„Wann die Stromversorgung wieder hergestellt wird, ist noch unklar. Es ist mit einem längeren Ausfall zu rechnen“, erklärte ein Feuerwehrsprecher. Zunächst war von einer möglichen Behebung bis zum frühen Abend die Rede gewesen, diese Einschätzung wurde jedoch verworfen. Laut Stromnetz Berlin ist derzeit kein verlässlicher Zeitpunkt für die Wiederversorgung absehbar.

https://twitter.com/polizeiberlin/status/2007451164191973508?s=19

Großeinsatz von Feuerwehr, THW und Hilfsorganisationen

Mehrere hundert Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks sowie weiterer Hilfsorganisationen sind seit den Morgenstunden im Einsatz. Neben der Sicherstellung des Brandschutzes liegt der Fokus auf der Unterstützung hilfsbedürftiger Menschen, der Absicherung kritischer Infrastrukturen und der Information der Bevölkerung.

Die Polizei Berlin ist mit rund 160 Kräften im betroffenen Gebiet präsent. Über Lautsprecherfahrzeuge werden Hinweise verbreitet, da digitale Kommunikationswege teilweise eingeschränkt sein können. Die Polizei weist darauf hin, dass sowohl Mobilfunk- als auch Festnetzausfälle möglich sind.

Notrufannahmestellen für die Bevölkerung

Um auch bei gestörten Telefonnetzen Hilfe zu ermöglichen, wurden mehrere zentrale Notrufannahmepunkte eingerichtet. Dort können Notrufe abgesetzt sowie Informationen eingeholt werden:

  • Rathaus Wannsee (Chausseestraße / Königstraße)
  • Mexikoplatz
  • Carl-Schumann-Sportanlage (Osdorfer Straße 52)

Darüber hinaus können Betroffene in Notfällen auch direkt Feuerwachen oder Polizeidienststellen aufsuchen. Die Polizei teilt mit, dass neben dem Notruf 112 auch das Bürgertelefon erreichbar ist: ☎️ (030) 4664-4664.

https://twitter.com/Stromstoerung/status/2007418326704664604?s=19

Dringende Sicherheitshinweise der Feuerwehr

Angesichts der Kälte und des Stromausfalls appelliert die Berliner Feuerwehr eindringlich an die Bevölkerung, besondere Vorsicht walten zu lassen:

  • Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen lassen
  • Nach Möglichkeit Taschenlampen statt Kerzen verwenden
  • Gasbetriebene Heizgeräte oder Einweggrills nicht in Innenräumen nutzen (akute Vergiftungsgefahr)
  • Mit warmer Kleidung, Decken und Schlafsäcken gegen Auskühlung schützen

Zudem werden Anwohner gebeten, nach hilfsbedürftigen Nachbarn zu schauen und Angehörige im betroffenen Gebiet aktiv zu kontaktieren.

Kommunikation und Energiesparen

Batteriebetriebene Radios oder Kurbelradios bleiben funktionsfähig und gelten derzeit als wichtige Informationsquelle. Mobiltelefone sollten möglichst im Flugmodus betrieben und nur für notwendige Kommunikation oder Informationsbeschaffung genutzt werden, um Akkus und Netze zu schonen. Powerbanks können helfen, die Erreichbarkeit zu verlängern.

Wie geht es weiter?

Stromnetz Berlin arbeitet nach eigenen Angaben mit Hochdruck an der Schadensanalyse und einer Lösung. Eine schrittweise Wiederversorgung wird geprüft, ein konkreter Zeitplan liegt jedoch noch nicht vor. In enger Abstimmung mit dem Bezirk, dem THW und weiteren Hilfsorganisationen sollen zusätzliche Notrufannahmestellen eingerichtet werden. Diese dienen ausschließlich der Kontaktaufnahme in Notfällen – eine weitergehende Betreuung oder Versorgung ist dort zunächst nicht vorgesehen.

Unterstützung aus anderen Berliner Bezirken und dem nahen Umland

Menschen, die nicht direkt vom Stromausfall betroffen sind, werden gebeten zu prüfen, ob Angehörige oder Bekannte im betroffenen Gebiet Unterstützung benötigen. Wenn möglich, sollten hilfsbedürftige Personen vorübergehend aufgenommen oder versorgt werden. Weitere konkrete Hilfsangebote sollen bei Bedarf bekannt gegeben werden.

Wichtiger Appell der Einsatzkräfte: Der Notruf 112 darf ausschließlich bei akuten Notfällen gewählt werden. Rettungsdienste und Feuerwehr sind derzeit stark ausgelastet – insbesondere durch Evakuierungen und medizinische Verlegungen.

Update 16.10 Uhr: Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung

Im Zuge der laufenden Ermittlungen zu den Kabelbränden im Berliner Südwesten wendet sich die Polizei Berlin mit einem dringenden Zeugenaufruf an die Bevölkerung.

🚨 Hinweisaufruf der Polizei:
Sollten Sie in den frühen Morgenstunden des heutigen Tages verdächtige Beobachtungen im Bereich der Bremer Straße in Lichterfelde gemacht haben oder Hinweise zu den Kabelbränden geben können, werden Sie gebeten, sich umgehend zu melden.

☎️ Hinweistelefon der Polizei: (030) 4664-952101

Die Polizei betont, dass auch scheinbar nebensächliche Beobachtungen für die Ermittlungen von Bedeutung sein können. Jede Information könne dabei helfen, die Hintergründe der Tat aufzuklären und weitere Gefahren abzuwenden.

Die Ermittlungen dauern an. Weitere Updates folgen, sobald neue gesicherte Erkenntnisse vorliegen.

Update 16:46 Uhr: Zeitplan zur Wiederversorgung

Nach aktuellen Informationen der Stromnetz Berlin GmbH gibt es nun erstmals einen zeitlichen Ausblick auf die Wiederherstellung der Stromversorgung im Berliner Südwesten:

  • Berlin-Lichterfelde:
    Eine voraussichtliche Wiederversorgung ist für den späten Abend des Samstag, 03.01.2026, vorgesehen.
  • Gesamtes betroffenen Gebiet:
    Die vollständige Wiederversorgung aller Kundinnen und Kunden wird derzeit für den Donnerstagnachmittag, 08.01.2026, erwartet.

Stromnetz Berlin weist darauf hin, dass es sich hierbei um Prognosen handelt. Abhängig vom weiteren Verlauf der Reparaturarbeiten und der Schadenslage können sich diese Zeitangaben noch ändern.

Die Lage bleibt dynamisch. Weitere Updates folgen, sobald neue offizielle Informationen vorliegen.

Update 17:06 Uhr: Polizei prüft Selbstbekennerschreiben

Die Polizei Berlin hat am späten Nachmittag über einen neuen Ermittlungsstand informiert. Dem Staatsschutz liege inzwischen ein Selbstbekennerschreiben im Zusammenhang mit dem großflächigen Stromausfall vor.

Nach Angaben der Polizei wird derzeit die Authentizität des Schreibens intensiv geprüft. Ob ein tatsächlicher Zusammenhang mit den Kabelbränden besteht, ist aktuell noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Weitere Details nannten die Behörden zunächst nicht.

Die Polizei kündigte an, die Öffentlichkeit zu informieren, sobald gesicherte Erkenntnisse vorliegen.

Update 18.00 Uhr: Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf informiert über Notunterkunft

Das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf hat aufgrund des weiterhin andauernden Stromausfalls zusätzliche Maßnahmen bekannt gegeben.

Da aktuell nicht absehbar ist, wie lange der Stromausfall noch andauern wird, bittet das Bezirksamt die betroffenen Bürgerinnen und Bürger, wenn möglich auf Familie, Freunde oder Bekannte auszuweichen.

Für Menschen, die keine andere Unterbringungsmöglichkeit haben, steht ab sofort eine Notunterkunft zur Verfügung:

  • Cole-Sports-Center
    Hüttenweg 43, 14169 Berlin

Weitere Notunterkünfte befinden sich nach Angaben des Bezirksamtes in Vorbereitung. Entsprechende Informationen sollen schnellstmöglich veröffentlicht werden.

Aktuelle Hinweise und weiterführende Informationen stellt das Bezirksamt fortlaufend online bereit:
👉 https://www.berlin.de/ba-steglitz-zehlendorf/service/bevoelkerungsschutz/

Update 20.00 Uhr: Notrufannahmestellen vollständig: Zehn Anlaufpunkte eingerichtet

Die Berliner Feuerwehr hat die vollständige Liste der zehn eingerichteten Notrufannahmestellen im Bezirk Steglitz-Zehlendorf veröffentlicht. Diese Anlaufstellen stehen der Bevölkerung zur Verfügung, falls Telefon- oder Mobilfunknetze nicht erreichbar sind, um Notrufe abzusetzen und Hilfe zu erhalten.

Folgende zehn Notrufannahmestellen sind aktuell eingerichtet:

  1. Ehemaliges Rathaus Wannsee
    Chausseestraße 23, 14109 Berlin
  2. Mexikoplatz
    14163 Berlin
  3. Carl-Schuhmann-Sporthalle
    Osdorfer Straße 52, 12207 Berlin
  4. Hildburghauser Straße / Tirschenreuther Ring
    12279 Berlin
  5. Andréezeile / Ladiusstraße
    14165 Berlin
  6. Osdorfer Straße
    12207 Berlin
  7. S-Bahnhof Wannsee
    Kronprinzessinnenweg, 14109 Berlin
  8. OBI Heimwerkermarkt
    Goerzallee 189, 14167 Berlin
  9. S-Bahnhof Zehlendorf
    Teltower Damm, 14163 Berlin
  10. Feuerwache Wannsee
    Kronprinzessinnenweg 20, 14109 Berlin

Zusätzlich wurde ein Betreuungs- und Aufenthaltsort des Bezirks eingerichtet:

  • Hüttenweg 43, 14109 Berlin

Die Feuerwehr weist erneut darauf hin, den Notruf 112 ausschließlich bei akuten Notfällen zu wählen, um die stark beanspruchten Leitstellen zu entlasten. Wer unsicher ist oder Hilfe benötigt, sollte eine der genannten Annahmestellen persönlich aufsuchen.

Update 20.53 Uhr: Polizei Berlin: Weitere Notunterkünfte und Wärmestellen eingerichtet

Die Polizei Berlin informiert, dass die Einsatzkräfte die gesamte Nacht über im betroffenen Gebiet präsent und jederzeit ansprechbar bleiben. Ergänzend wurden weitere Notunterkünfte sowie Möglichkeiten zum Aufwärmen bekannt gegeben.

🏠 Notunterkünfte des Bezirks (ab sofort geöffnet):

  • Cole-Sports-Center
    Hüttenweg 43, 14169 Berlin
  • Sporthalle der Zinnowwald-Grundschule
    Wilskistraße 78, 14163 Berlin
  • Bürgersaal im Rathaus Zehlendorf
    Teltower Damm 18, 14169 Berlin
    (Eingang über Kirchstraße 1/3)

🔥 Möglichkeiten zum Aufwärmen:

  • Gemeindehaus der Emmaus-Kirchengemeinde
    Onkel-Tom-Straße 80, 14169 Berlin
    Heute (03.01.2026): ab 19:00 Uhr bis mindestens 22:00 Uhr
    Morgen (04.01.2026): ab 09:30 Uhr

Weitere Informationen stellt der Bezirk über den BASZ Berlin bereit. Die Polizei bittet weiterhin darum, Hinweise der Einsatzkräfte zu beachten und den Notruf 112 ausschließlich bei akuten Notfällen zu wählen.

Update So. 11.00 Uhr: Polizei Berlin: Hotline geschaltet & mobile Wachen im Einsatz

Die Polizei Berlin hat weitere Maßnahmen im Zusammenhang mit dem anhaltenden Stromausfall in Steglitz-Zehlendorf bekannt gegeben.

☎️ Hotline des Bezirks

Das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf hat eine zentrale Hotline eingerichtet. Dort erhalten Betroffene Auskünfte zum Stromausfall sowie zu aktuellen Hilfsangeboten:

  • Hotline: 030 / 20 299 3333

Weitere offizielle Informationen stellt der Bezirk online bereit.

Wichtiger Hinweis:
Bei akuten Notfällen sollen weiterhin direkt die Notrufnummern 110 oder 112 gewählt werden.

👮‍♂️ Polizei die ganze Nacht im Einsatz

Die Polizei teilt mit, dass ihre Einsatzkräfte rund um die Uhr im betroffenen Gebiet präsent und ansprechbar sind. Insgesamt sind weiterhin rund 330 Polizistinnen und Polizisten im Einsatz, um die Lage zu begleiten und Hilfe zu leisten.

Zusätzlich wurden mobile Polizeiwachen eingerichtet, die zu festen Zeiten erreichbar sind:

  • Zehlendorf-Mitte
    Potsdamer Straße / Teltower Damm / Clayallee, 14169 Berlin
    07:30 – 24:00 Uhr
  • Cole-Sports-Center
    Hüttenweg 43, 14169 Berlin
    08:00 – 18:00 Uhr
  • Zinnowwald-Grundschule
    Wilskistraße 78, 14163 Berlin
    08:00 – 18:00 Uhr
  • Rathaus Wannsee
    Königstraße / Chausseestraße, 14109 Berlin
    12:30 – 20:00 Uhr

Die Polizei bittet die Bevölkerung, die Einsatzkräfte vor Ort anzusprechen, wenn Hilfe benötigt wird oder Fragen bestehen.

Ergänzung – Offizielle Informationen des Bezirksamts Steglitz-Zehlendorf

Für aktuelle, verlässliche Informationen zum Stromausfall, zu Notunterkünften, Wärmestellen, Hilfsangeboten und zum Bevölkerungsschutz verweist die Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf auf seine offizielle Informationsseite:

👉 https://www.berlin.de/ba-steglitz-zehlendorf/service/bevoelkerungsschutz/

Update So. 15.00 Uhr: Brandanschlag auf Stromversorgung: Umfangreiche Schulschließungen in Steglitz-Zehlendorf (5.–7. Januar)

Nach dem mutmaßlichen Brandanschlag auf die Stromversorgung im Berliner Südwesten kommt es im Bezirk Steglitz-Zehlendorf weiterhin zu erheblichen Einschränkungen der Energieversorgung. Wie das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf mitteilt, hat die anhaltend instabile Versorgung nun konkrete Auswirkungen auf den Schulbetrieb.

Aus Sicherheitsgründen sowie zur Gewährleistung eines ordnungsgemäßen Schulbetriebs bleiben mehrere Schulen von Montag, 5. Januar, bis einschließlich Mittwoch, 7. Januar 2026, geschlossen.

🏫 Diese Schulen bleiben geschlossen

Öffentliche Schulen

  • Süd-Grundschule
  • Johannes-Tews-Grundschule
  • Conrad-Grundschule
  • Schweizerhof-Grundschule
  • Dreilinden-Grundschule
  • Grundschule am Buschgraben
  • Käthe-Kruse-Grundschule
  • Anna-Essinger-Gemeinschaftsschule (Grundschulstandort)
  • John-F.-Kennedy-Schule
  • Droste-Hülshoff-Gymnasium
  • Dreilinden-Gymnasium
  • Werner-von-Siemens-Gymnasium
  • Krankenhausschule (Standort Zehlendorf)
  • Louise-Schroeder-Schule
    (Oberstufenzentrum für Bürowirtschaft und Verwaltung)

Schulen in freier Trägerschaft

  • Johanna-Gerdes-Grundschule
  • Emil-Molt-Grundschule
  • Caroline-von-Heydebrand-Schule
  • Phorms Berlin Süd (Grundschule & Gymnasium)
  • Internationale Montessorischule Berlin (Grundschule)

👨‍👩‍👧 Notbetreuung für Familien eingerichtet

Um Familien in dieser Ausnahmesituation zu unterstützen, wird für Schülerinnen und Schüler mit dringendem Betreuungsbedarf eine Notbetreuung angeboten. Diese findet – nach aktuellem Stand – an folgenden Ersatzstandorten statt:

  • Süd-Grundschule → Notbetreuung an der Friedrich-Drake-Grundschule
  • Johannes-Tews-Grundschule → Notbetreuung an der Mühlenau-Grundschule
  • Conrad-Grundschule → Notbetreuung an der Nord-Grundschule
  • Anna-Essinger-Gemeinschaftsschule (Primarstufe) → Notbetreuung am Standort der Sekundarstufe
  • Dreilinden-Grundschule → Notbetreuung an der Quentin-Blake-Grundschule
  • Schweizerhof-Grundschule → Notbetreuung an der Athene-Grundschule
  • Grundschule am Buschgraben → Notbetreuung an der Clemens-Brentano-Grundschule

Das Bezirksamt weist darauf hin, dass sich Details zur Organisation und zu Betreuungszeiten je nach Schule unterscheiden können. Eltern werden gebeten, die jeweiligen Informationen ihrer Schule zu beachten.

ℹ️ Hintergrund

Der Schritt sei notwendig geworden, da die Stromversorgung weiterhin nicht stabil gewährleistet werden könne. Insbesondere sicherheitsrelevante Bereiche wie Beleuchtung, Heizung, IT-Infrastruktur und Brandschutz seien betroffen. Eine reguläre Durchführung des Unterrichts sei unter diesen Bedingungen nicht verantwortbar.

🌐 Weitere Informationen

Aktuelle und verbindliche Hinweise stellt das Bezirksamt fortlaufend auf seiner offiziellen Informationsseite zum Bevölkerungsschutz bereit:

👉 https://www.berlin.de/ba-steglitz-zehlendorf/service/bevoelkerungsschutz/

Hinweis:
Weitere Schulen könnten bei Bedarf hinzukommen. Das Bezirksamt behält sich kurzfristige Anpassungen vor und informiert, sobald neue Entscheidungen getroffen werden.

➡️ Sobald es neue Entwicklungen zum Schulbetrieb oder zur Stromversorgung gibt, folgt ein weiteres Update.

Update So.15.45 Uhr: Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen nach Brand an Starkstromkabeln

Nach dem mutmaßlichen Brandanschlag auf die Stromversorgung im Berliner Südwesten hat die Polizei Berlin ein offizielles Zeugengesuch veröffentlicht. Hintergrund ist das gezielte Inbrandsetzen mehrerer Starkstromkabel im Ortsteil Lichterfelde, das einen großflächigen Stromausfall ausgelöst hat.

Wie die Polizei mitteilt, wurden gegen 6 Uhr morgens beschädigte Starkstromkabel im Bereich der Bremer Straße festgestellt. Die Kabel verlaufen dort über den Teltowkanal. Der Brand führte zu erheblichen Einschränkungen der Stromversorgung in Steglitz-Zehlendorf.

🚨 Staatsschutz bittet um Mithilfe

Die Ermittlungen werden vom Polizeilichen Staatsschutz geführt. Die Ermittlerinnen und Ermittler richten sich mit folgenden Fragen an die Bevölkerung:

  • Wer hat im Bereich der Bremer Straße verdächtige Personen beobachtet?
  • Wer hat Tat- oder Vorbereitungshandlungen wahrgenommen?
  • Wer kann sonstige sachdienliche Hinweise geben, die zur Aufklärung beitragen könnten?

Auch scheinbar unbedeutende Beobachtungen könnten für die Ermittlungen von großer Bedeutung sein.

☎️ So können Hinweise abgegeben werden

Hinweise nimmt der Polizeiliche Staatsschutz entgegen:

  • 📞 Telefon: (030) 4664-952101
  • 🌐 Internetwache der Polizei Berlin
  • 🚓 jede andere Polizeidienststelle

Der Staatsschutz ist in 12101 Berlin-Tempelhof, Tempelhofer Damm 12 angesiedelt.

Mit diesem Zeugengesuch verdichten sich die Hinweise auf eine gezielte Tat gegen die kritische Infrastruktur. Die Ermittlungen laufen weiterhin mit hoher Priorität. Ziel ist es, die Verantwortlichen schnell zu identifizieren und weitere Gefahren zu verhindern.

➡️ Weitere Updates folgen, sobald neue gesicherte Informationen von Polizei oder Staatsanwaltschaft vorliegen.

Update So. 16.57 Uhr: Großschadenslage in Berlin ausgerufen

Im Zusammenhang mit dem anhaltenden Stromausfall in Berlin, insbesondere im Südwesten der Stadt, hat Iris Spranger, Senatorin für Inneres und Sport, die Großschadenslage ausgerufen. Das teilte die Senatsverwaltung für Inneres und Sport am Sonntagnachmittag mit.

Mit der Ausrufung der Großschadenslage werden die Koordination und Zusammenarbeit der Einsatzkräfte deutlich erleichtert. Dadurch können zusätzliche Unterstützungsressourcen schneller und unbürokratischer herangezogen werden. Dazu zählen unter anderem:

  • die Bundeswehr,
  • die Bundespolizei,
  • sowie weitere Hilfs- und Katastrophenschutzorganisationen.

Ziel ist es, die Versorgung der betroffenen Bevölkerung sicherzustellen, kritische Infrastrukturen zu stabilisieren und die Auswirkungen des Stromausfalls so schnell wie möglich zu begrenzen.

Die Berliner Feuerwehr, Polizei, das Technische Hilfswerk und weitere Einsatzkräfte arbeiten weiterhin mit Hochdruck vor Ort. Die Lage wird fortlaufend bewertet und weitere Maßnahmen werden – falls erforderlich – kurzfristig umgesetzt.

Update So. 17.00 Uhr: Entspannung bei Kliniken im Berliner Südwesten

Nach dem großflächigen Stromausfall im Berliner Südwesten zeichnet sich eine deutliche Entspannung der Lage in den betroffenen Krankenhäusern ab. Wie die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege mitteilt, sind mehrere Kliniken inzwischen wieder regulär an das Stromnetz angeschlossen.

Demnach verfügen folgende Krankenhäuser wieder über eine stabile Stromversorgung:

  • Helios Klinikum Emil von Behring
  • Evangelisches Krankenhaus Hubertus
  • Krankenhaus Waldfriede
  • Immanuel Krankenhaus Berlin

Der Anschluss des ebenfalls betroffenen Theodor-Wenzel-Werk soll nach Angaben der Senatsverwaltung kurzfristig erfolgen.

Gesundheitssenatorin dankt Einsatzkräften

Berlins Gesundheitssenatorin Ina Czyborra zeigte sich erleichtert über die Entwicklung:
„Ich bin froh, dass wir bereits nach so kurzer Zeit gute Nachrichten für die Krankenhäuser haben. Ich bedanke mich bei Stromnetz Berlin für den schnellen und erfolgreichen Einsatz.“

Bereits in den ersten Stunden nach dem Stromausfall habe sich gezeigt, dass Berlin auf solche Krisen gut vorbereitet sei. Durch das abgestimmte Vorgehen des Krisenstabes, der Feuerwehr und der beteiligten Einrichtungen konnten Evakuierungen von Krankenhäusern sowie größere Patientenverlegungen verhindert werden. Unterstützung habe es dabei auch durch Charité und Vivantes gegeben.

Pflegeeinrichtungen weiterhin im Fokus

Vom Stromausfall betroffen sind weiterhin zahlreiche Pflegeeinrichtungen sowie pflegebedürftige Menschen in häuslicher Umgebung. Die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege steht hierzu seit Beginn der Lage in engem Austausch mit dem Einsatzstab der Berliner Feuerwehr.

In Zusammenarbeit mit der Heimaufsicht beim Landesamt für Gesundheit und Soziales wurden bei Bedarf Verlegungen pflegebedürftiger Menschen in Einrichtungen mit freien Kapazitäten organisiert.

Lage wird fortlaufend bewertet

Die Senatsverwaltung betont, dass sie gemeinsam mit Feuerwehr, Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern die Situation kontinuierlich neu bewertet, um bei Bedarf weitere Maßnahmen einzuleiten.

„Ich danke allen Beteiligten – insbesondere der Berliner Feuerwehr, dem Lageso und den vielen Mitarbeitenden in den Einrichtungen –, die unter großem Einsatz dafür sorgen, dass Patientinnen und Patienten sowie pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen in dieser Krise bestmöglich unterstützt werden“, so Senatorin Czyborra.

➡️ Weitere Updates folgen, sobald neue gesicherte Informationen zur Versorgungslage vorliegen.

Der Strom konnte einen Tag vorher wieder angeschaltet werden. Am heutigen Mittwoch konnten, bis auf wenige verbleibende Wohungen, alle Bewohner wieder ans Stromnetz angeschlossen werden.

Symbolbild(er): © Marzahn-Hellersdorf.com | facebook | Instagram 📲 MaHe LIVE Whatsapp-KANAL 🗞️

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