Der Berliner Senat hat in einer Schriftlichen Anfrage des CDU-Abgeordneten Alexander J. Herrmann detailliert Auskunft über den Stand der Straßenbeleuchtung in Kaulsdorf und Hellersdorf gegeben. Marzahn-Hellersdorf LIVE berichtete bereits im November 2025 über eine Modernisierung der Straßenbeleuchtung in der Gülzower Straße in Hellersdorf.
Die Antwort der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt vom 20. März 2026 zeigt: In den vergangenen Jahren wurde die Infrastruktur in mehreren Wohngebieten grundlegend erneuert – weitere Maßnahmen sind bereits geplant.
Drei große Bauprojekte in 2025
Im vergangenen Jahr wurden in den Ortsteilen Hellersdorf und Kaulsdorf insgesamt drei größere Beleuchtungsprojekte abgeschlossen. Im Wohngebiet Elsengrund entstanden 64 neue Beleuchtungsanlagen entlang von acht Straßen, darunter Kressenweg, Nebelsteig, Hornungweg und Maipfad. Im Wohngebiet rund um die Bergedorfer Straße wurde zugleich eine veraltete Freileitung abgelöst: 44 neue Anlagen sind seither in Straßen wie Hultschiner Damm, Bergedorfer Straße und Herderstraße in Betrieb.
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Das umfangreichste Einzelprojekt des Jahres war die Erneuerung im Freileitungsgebiet Heinrich-Grüber-Straße, wo 84 neue Beleuchtungsanlagen in neun Straßen errichtet wurden – unter anderem in Randweg, Schleipfuhlweg, Kreppfuhlweg und Ernst-Haeckel-Straße. Ergänzend wurden in der Leopoldstraße drei gasbetriebene Laternen durch moderne Elektroleuchten ersetzt. An rund 200 weiteren Standorten im Gebiet tauschte der Betreiber marode Leuchtenköpfe aus; allein in der Döbelner Straße waren es 16, im Stepenitzer Weg 14 Stück.
Nächster Bauabschnitt ab 2027
Die Erneuerungsarbeiten im Bereich Heinrich-Grüber-Straße gehen in die nächste Runde. Geplant ist ein weiterer Bauabschnitt im Gebiet zwischen Grottkauer Straße und Heinrich-Grüber-Straße sowie östlich der Uckermarkstraße – dort stehen aktuell noch rund 200 alte Beleuchtungsanlagen. Planung und Ausschreibung sollen im Lauf des Jahres 2026 erfolgen, der Baubeginn ist für Anfang 2027 vorgesehen.

Daneben ist der Austausch maroder Leuchtenköpfe an weiteren rund 200 Standorten vorgesehen. Besonders stark betroffen sind die Riesaer Straße mit 42 und die Zossener Straße mit 53 auszutauschenden Leuchten. Die Senatsverwaltung weist darauf hin, dass darüber hinaus betriebsbedingt auch kurzfristige Maßnahmen möglich sind.
Störungen selbst melden
Auf die Frage des Abgeordneten, wie Anwohnerinnen und Anwohner über Bauarbeiten und Ausfälle informiert werden, gibt die Senatsverwaltung eine nüchterne Auskunft: Nur bei vollständigem Austausch von Beleuchtungsanlagen in ganzen Straßenzügen erhalten die Betroffenen vorab eine Information. Über reguläre Wartungsarbeiten – die jährlich an rund 60.000 Anlagen stattfinden – und den turnusmäßigen Leuchtenkopfersatz an rund 10.000 Standorten werden Anwohnende nicht gesondert benachrichtigt.
Ausfälle können direkt an die Stromnetz Berlin GmbH als Betreiberin der öffentlichen Beleuchtung gemeldet werden. Die Kontaktdaten sind über das Berliner Landesportal abrufbar: www.berlin.de/sen/uvk/mobilitaet-und-verkehr/infrastruktur/oeffentliche-beleuchtung/
Foto(s): © Marzahn-Hellersdorf.com | facebook | Instagram 📲 Whatsapp-KANAL Marzahn-Hellersdorf LIVE 🗞️

