Die Verhandlungen zwischen der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und der Gewerkschaft Verdi über einen neuen Entgelttarifvertrag sind auch in der sechsten Runde ohne Einigung geblieben. Verdi hält weiterhin an der Forderung von insgesamt 30 Prozent bzw. 750 Euro monatlich mehr Gehalt fest und zeigte nach Angaben der BVG keine Kompromissbereitschaft, berichtet die Pressestelle der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG).
Bereits seit mehreren Monaten ringt die BVG um ein für beide Seiten tragfähiges Ergebnis und hat dafür ihr Angebot mehrfach nachgebessert. So würden nach den Vorstellungen der BVG die Löhne im Durchschnitt um 13,6 Prozent steigen, für Fahrerinnen und Fahrer sogar um 17,2 Prozent – und das bei einer verkürzten Laufzeit von 24 Monaten. Doch trotz verschiedener Denkanstöße und Modelle, die im Rahmen der Verhandlungen präsentiert wurden, konnten sich die Parteien nicht auf eine gemeinsame Lösung einigen.

Das aktuelle BVG-Angebot im Überblick:
- Laufzeit: 24 Monate (statt ursprünglich 48).
- Arbeitszeit: Wahlmodell mit Erhöhung der Wochenarbeitszeit von 37,5 auf bis zu 39 Stunden (plus 4,7 Prozent Gehaltssteigerung).
- Festbetrag: Erhöhung um 240 Euro monatlich ab 1. Januar 2025; zusätzliche 135 Euro ab März 2026.
- Weihnachtszuwendung und Zulagen: Weihnachtsgeld steigt dieses und nächstes Jahr um jeweils 100 Euro. Fahrdienst- und Wechselschichtzulage lägen jeweils bei 225 Euro, Schichtzulage bei 130 Euro.
Die BVG betont in einer Pressemitteilung heute Nachmittag, dass die geforderte Entgeltsteigerung von 30 Prozent bzw. 750 Euro pro Monat für sie nicht finanzierbar sei und gravierende Auswirkungen auf den Betrieb sowie die Beschäftigten haben würde. Die Gewerkschaft Verdi hingegen beharrt weiterhin auf ihrer Forderung und sieht das vorgelegte Angebot als unzureichend an.

Ein nächster Verhandlungstermin ist für den 10. April geplant. Bis dahin sollen auf beiden Seiten die Gespräche vorbereitet und mögliche Kompromisslinien diskutiert werden. Die BVG signalisiert nach wie vor Gesprächsbereitschaft, verweist aber darauf, dass eine nachhaltige Lösung für die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens und den Betrieb des öffentlichen Nahverkehrs in Berlin gefunden werden müsse.

Weitere Informationen zur laufenden Tarifrunde stellt die BVG auf ihrer Webseite unter bvg.de/tarifrunde-2025 bereit.
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