Manchmal sind es die kleinen Veränderungen, die Bewohnerinnen und Bewohner in Marzahn-Hellersdorf erfreuen und zufriedenstellen. Ein Beispiel dafür zeigt sich in Hellersdorf-Nord, wo ein Anliegen aus der allerersten Einwohnerversammlung im vergangenen Jahr inzwischen sichtbar umgesetzt wurde.
Ein Jahr nach der Veranstaltung im SOS-Familienzentrum an der Alten Hellersdorfer Straße meldete sich René, ein engagierter Anwohner, erneut bei uns – mit erfreulichen Neuigkeiten. Gemeinsam mit seinem Nachbarn Olaf hatte er im Oktober 2024 die Bezirksbürgermeisterin Nadja Zivkovic (CDU) auf ein alltägliches, aber ärgerliches Problem aufmerksam gemacht: wild parkende Autos in der Wendeschleife vor der Neuruppiner Straße 32, mitten in einer Grünanlage.

„Damals war das ein richtiges Chaos. Da stand ein Auto neben dem anderen auf dem Rasen – Hauptsache, man fand einen Platz“, erinnert sich René. „Wir wollten einfach, dass der Bereich wieder als Grünfläche erkennbar ist und die Autos draußen bleiben.“
Einwohnerversammlung brachte Bewegung ins Thema
Bei der Einwohnerversammlung im Oktober 2024 – an der rund 60 Bürgerinnen und Bürger teilnahmen – hatten René und Olaf die Gelegenheit, ihr Anliegen direkt an die Bezirksbürgermeisterin zu richten. Zivkovic, die unter anderem für Straßen, Grünflächen und Umwelt zuständig ist, versprach damals, die Situation zu prüfen.

Neben ihr waren auch die Bezirksstadträtinnen Juliane Witt (Soziales und Bürgerdienste) und Heike Wessoly (Stadtentwicklung) sowie der BVV-Vorsteher Stefan Suck vor Ort. Sie beantworteten Fragen, nahmen Anregungen auf und zeigten, dass Bürgerdialog im Bezirk nicht nur ein Schlagwort ist.
Bordsteine statt Chaos
Heute – ein Jahr später – hat sich das Bild deutlich verändert. Das Bezirksamt ließ Bordsteine entlang der Grünfläche setzen, die nun klar die Grenze zwischen Straße und Grünanlage markieren. „Die Situation ist jetzt viel geordneter“, sagt Olaf. „Man sieht, wo die Straße endet und wo die Grünfläche beginnt. Das schützt die Anlage und sorgt für mehr Ordnung im Quartier.“
René ergänzt: „Wir möchten uns ausdrücklich bei Frau Zivkovic und dem Bezirksamt bedanken. Es ist schön zu sehen, dass etwas passiert, wenn man seine Sorgen anspricht. Das zeigt: Mitreden lohnt sich.“
Noch nicht alles perfekt
Ganz konfliktfrei ist die Lage jedoch noch nicht. Laut den Anwohnern würden trotz der baulichen Veränderungen vereinzelt Autofahrer weiterhin unerlaubt parken. „In solchen Fällen hilft ein kurzer Anruf beim Ordnungsamt“, empfiehlt René. „Die reagieren schnell, wenn man freundlich, aber bestimmt darauf hinweist.“
Einwohnerversammlungen als Erfolgsmodell
Das Beispiel aus Hellersdorf-Nord zeigt, wie direkter Austausch zwischen Verwaltung und Bürgerschaft zu sichtbaren Verbesserungen im Kiez führen kann. Die Einwohnerversammlungen, die das Bezirksamt regelmäßig in allen Ortsteilen organisiert, sind längst mehr als nur eine Informationsveranstaltung – sie sind ein Werkzeug gelebter Demokratie im Bezirk.

„Bürgerbeteiligung funktioniert am besten, wenn man auf Augenhöhe miteinander spricht – und Ergebnisse sichtbar werden“, sagte Bezirksbürgermeisterin Nadja Zivkovic bereits im vergangenen Jahr.
📅 Hintergrund:
Die Einwohnerversammlung in Hellersdorf-Nord fand am 15. Oktober 2024 im SOS-Familienzentrum an der Alten Hellersdorfer Straße statt. Etwa 60 Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, um Themen aus ihrem Alltag einzubringen – von Verkehr und Grünpflege bis hin zu sozialem Miteinander.
🔗 Weitere Informationen:
www.berlin.de/ba-marzahn-hellersdorf
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