In der Nacht zu heute hat die Polizei in Berlin-Marzahn einen 20-jährigen Mann festgenommen, der im Verdacht steht, mit Betäubungsmitteln gehandelt zu haben. Der junge Autofahrer war Einsatzkräften zuvor durch unsichere Fahrweise aufgefallen, teilt die Pressestelle der Berliner Polizei mit.
Gegen 1.30 Uhr kontrollierten Beamte des Polizeiabschnitts 32 den Wagen in der Raoul-Wallenberg-Straße. Der Fahrer konnte weder einen gültigen Führerschein noch die Zulassungsbescheinigung vorlegen. Zudem war das angebrachte Kennzeichen nicht auf das Fahrzeug zugelassen, die amtlichen Siegel galten als mutmaßlich manipuliert.
Bei der Durchsuchung des 20-Jährigen fanden die Einsatzkräfte Bargeld sowie ein griffbereites Einhandmesser, das beschlagnahmt wurde. Da der Mann drogentypische Ausfallerscheinungen zeigte, führten die Polizisten einen freiwilligen Speicheltest durch, der positiv auf gleich drei Betäubungsmittel reagierte.
Im Fahrzeug entdeckten die Beamten anschließend diverse augenscheinliche Drogen sowie zwei Mobiltelefone, die ebenfalls sichergestellt wurden. Der Tatverdächtige wurde festgenommen und in Polizeigewahrsam gebracht. Dort erfolgten die Identitätsfeststellung sowie eine erkennungsdienstliche Behandlung. Nach einer Blutentnahme wurde der Mann an die Kriminalpolizei der Polizeidirektion 3 (Ost) überstellt.
Der 20-Jährige soll noch im Laufe des Tages einem Bereitschaftsgericht vorgeführt werden. Gegen ihn wird unter anderem wegen des Verdachts des unerlaubten Betäubungsmittelhandels mit Waffen, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, der Urkundenfälschung sowie wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ermittelt.
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