11. Juli 2025

„Nach den Rechten schauen“- Demonstration in Marzahn

In Marzahn beginnt an der Marzahner Promenade in Kürze der Demonstrationszug unter dem Motto „Nach den Rechten schauen“.

18:00 Uhr: Bislang haben sich rund 60 Teilnehmer versammelt. Die Polizei ist mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort und sichert die Veranstaltung. Es regnet. Transparente und weiteres Demo-Material werden vorbereitet. Der offizielle Beginn ist für 18 Uhr angesetzt.


18.40 Uhr: Bis zu 80 Teilnehmer haben sich trotz Regens bislang eingefunden. Eine kurze Kundgebung mit verschiedenen, teils hochwertigen Redebeiträgen findet statt. Im Anschluss bereitet sich der Demonstrationszug auf den Start vor.


18.45 Uhr: Das Polizeifahrzeug der 23. Einsatzhundertschaft wird gut bewacht – aus gutem Grund: Hier erfolgt die Versorgung der eingesetzten Kräfte mit Getränken und Verpflegung.


18.54 Uhr: Die Märkische Allee ist soeben von der Polizei für den Fahrzeugverkehr in Richtung Ahrensfelde gesperrt worden. Mit Unterstützung der Motorradstaffel bereiten die Einsatzkräfte weitere Sperrungen für den Demonstrationszug vor. Der Verkehr wird bereits ab dem Marzahner Knoten umgeleitet. Der Veranstalter hat die Demonstrationsregeln verlesen.


19.00 Uhr: Aufgrund der Sperrung ab dem Marzahner Knoten kommt es derzeit zu Stau – insbesondere für Reisende und Pendler.


19.05 Uhr: Der Demozug ist mit mittlerweile geschätzten 100 Teilnehmern gestartet.


19.06 Uhr: Die Sperrung der Märkischen Allee wurde soeben aufgehoben. Der Demozug ist in die Franz-Stenzer-Straße eingebogen.


19.19 Uhr: Der Demonstrationszug hat die Raoul-Wallenberg-Straße erreicht. Die Straße ist in Richtung Bockwindmühle Marzahn für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Bislang verläuft die Demonstration friedlich, begleitet von unterschiedlichen Sprechchören. Möglicherweise kommt es zu Unterbrechungen im Bus- und Straßenbahnverkehr.


19.28 Uhr: Die Landsberger Allee ist nun in beide Richtungen gesperrt. Es kommt zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und Stau. Auch bei den Buslinien 195 sowie X54 ist jetzt mit Verspätungen zu rechnen – sie stehen im Stau.


19.35 Uhr: Die Landsberger Allee wurde wieder freigegeben. Der Abschnitt zwischen Landsberger Allee und Blenheimstraße ist nun auf der Allee der Kosmonauten gesperrt.


19.37 Uhr: Vom Rand der Veranstaltung in Alt-Marzahn kommt es zu Störaktionen durch provokative Handzeichen und sogenannte „Grüße“. Die Polizei kümmert sich darum. Im Dorfkern von Alt-Marzahn stoppt der Demozug. Es wird ein Redebeitrag gehalten, in dem unter anderem auf rechte Strukturen in Marzahn-Hellersdorf hingewiesen wird. Die Teilnehmer hören aufmerksam zu. Die Polizei sichert den Bereich weiterhin mit starker Präsenz ab. Der Kreuzungsbereich Allee der Kosmonauten/Blenheimstraße ist derzeit vollständig für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Es kommt zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Umfeld. Auch der öffentliche Nahverkehr ist betroffen – einzelne Buslinien stehen im Stau oder werden umgeleitet. Die Polizei regelt den Verkehr vor Ort.


⏰19.43 Uhr: Eine Gedenkminute wird in Alt-Marzahn gehalten.


19.47 Uhr: An einem Imbiss wurden zwei Personen gestoppt. Die Polizei stellte die Personalien der beiden fest und kontrollierte den Inhalt ihrer Taschen. (Text entfernt!)


20.13 Uhr: Die Bruno-Baum-Straße ist nun für einen Moment für den Fahrzeugverkehr gesperrt.


20.25 Uhr: Poelchaustraße ist ab der Bruno-Baum-Straße lediglich für den Fahrzeugverkehr gesperrt.

Zudem wird ein Redebeitrag über die Jugendfreizeiteinrichtung „Die Klinke“ gehalten.


20.34 Uhr: Die Buslinie 191 ist derzeit unterbrochen. Sie verkehrt nur noch bis zum S-Bahnhof Marzahn – beziehungsweise aus Richtung S-Bahnhof Marzahn kommend –, wodurch es zu Verspätungen kommt.

Der Demonstrationszug setzt sich weiter in Bewegung und erreicht nun die Poelchaustraße.

Die Kreuzung Poelchaustraße / Märkische Allee ist mittlerweile gesperrt. Der Zug befindet sich derzeit in Höhe des Kauflands.


20.40 Uhr: Am Eastgate kommt es derzeit zu einer Unterbrechung des Verkehrs. Die Polizei hat die Straße gesperrt.


20.41 Uhr: Im umliegenden Wohngebiet führt die Sperrung zu zähfließendem Umleitungsverkehr. Die Veranstaltung verläuft bislang ruhig und ohne besondere Vorkommnisse.


20.47 Uhr: Die Teilnehmer erreichen nun den Helene-Weigel-Platz am Springpfuhl.
Allerdings sind sie nicht dem von der Polizei vorgesehenen Weg gefolgt. Dafür gibt es eine kleine, aber freundliche und entspannte Rüge der Einsatzkräfte.


20.55 Uhr: Auch am Helene-Weigel-Platz kommt es zu kleineren Störungen in Richtung der Demonstrierenden – unter anderem durch Zurufe. Die Polizei überprüfte die Personalien eines außenstehenden Mannes.


21.00 Uhr: Zum Abschluss wurde eine Rede gehalten, in der auf einen Workshop am morgigen Tag in der Jugendfreizeiteinrichtung „LaCasa“ in der Wurzener Straße 6 hingewiesen wurde. Dieser soll aufzeigen, wie man rechtsextreme Strukturen und Personen in der Schule erkennen kann. Die Demonstration wurde gegen 21 Uhr beendet. Den Teilnehmern wurden Hinweise für eine sichere Heimreise mitgeteilt.

Fotos: © D1strict Media

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3 Comments Schreibe einen Kommentar

  1. absoluter links grüner Schwachsinn schon wieder mal! völlig falsche und erfundene Berichterstattung! selbst die Kommentare zu den Bildern sind frei erfunden! ich war dabei und kenne sogar einige der Leute auf den Fotos! alles zusammengereimt und erlogen

  2. außerdem, die dort angeblichen Mitglieder vom 3. weg die kontrolliert wurden, sind ganz normale jugendliche sie sich einen döner und eine Coke geholt haben. die haben mit dem 3. weg gar nichts zu tun. weiterhin gab es weder rechte störenfriede noch Rechtsradikale Zwischenrufe. das ist Fakt, habe den Zug von Anfang bis Ende begleitet. vielleicht sollte der Autor eine Anzeige wegen Verbreitung falscher Tatsachen, Volksverhetzung und erlogener propaganda erhalten. Werd das auf jedenfall an meine Kanzlei weiter leiten.

  3. Unfassbar wichtige Demonstration. Rassistische Anfeindungen hier im Bezirk werden immer mehr, Menschen werden z.B. in der Tram grundlos beleidigt und angepöbelt. Es fehlt an Anstand.

    Die ganzen faschistischen und faschistoiden Gruppen, Parteien und Individuen haben nichts beizutragen. Sie machen die Welt nur schlechter.

    Also: Danke für das entschlossene Entgegentreten. Das nächste Mal kann ich hoffentlich auch dabei sein.

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