In der Hellersdorfer Promenade 27 ist ein neuer Ort der Hoffnung und Orientierung entstanden: Die gemeinnützige Manege gGmbH, bekannt für ihre umfassende Jugendsozialarbeit im Don-Bosco-Zentrum Marzahn, hat dort eine Außenstelle eröffnet. Ziel ist es, jungen Menschen in schwierigen Lebenslagen direkt in ihrem Lebensumfeld konkrete Hilfe anzubieten, teilt das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf mit.
Die neue Anlaufstelle richtet sich insbesondere an Jugendliche ohne Schulabschluss, Ausbildung oder Berufsperspektive. „Wir wollen dort sein, wo die jungen Menschen und ihre Fragen sind“, betont Erik Mohring, stellvertretender Einrichtungsleiter der Manege. Viele der betreuten Jugendlichen leben in Hellersdorf – der neue Standort soll ihnen den Zugang zur Unterstützung erleichtern.

Neben Beratung und Begleitung bietet die Manege Hilfe zur Selbsthilfe: Alltagsstruktur schaffen, eigene Stärken erkennen, neue Perspektiven entwickeln. Pater Simon Härting, Leiter der Manege im Don-Bosco-Zentrum, segnete die neuen Räume symbolisch zur Eröffnung.
Auch die Bezirkspolitik begrüßt das Engagement: Sozialstadträtin Juliane Witt würdigte den Standort als wichtigen Baustein für die Jugendhilfe im Bezirk. „Hier wurde ein guter Ort gefunden, um die Vernetzung mit weiteren Trägern voranzutreiben. Die Manege steht seit Jahren für individuelle Förderung und echte Perspektiven“, so Witt.
Die Außenstelle ergänzt die bereits bestehenden Angebote der Manege – darunter ein mobiler Beratungsbus, der donnerstags von 9 bis 14 Uhr vor der Jugendberufsagentur in der Rhinstraße 86 sowie freitags von 12 bis 16 Uhr auf dem Alice-Salomon-Platz Halt macht. Finanziert wird der Bus durch Spenden, unter anderem vom Bonifatiuswerk und der Stiftung „Chance Jugend“.
Erreichbar ist die neue Hellersdorfer Außenstelle unter der zentralen Telefonnummer (030) 8560686-251.
Fotos: Mange gGmbH

