In Marzahn führte die Polizei des Abschnitts 32 in der vergangenen Woche eine Routinekontrolle auf der Märkischen Allee durch, die zu einem überraschenden Fund führte. Die Beamten hielten ein Fahrzeug an, dessen Beleuchtung nicht funktionierte. Doch was zunächst wie eine einfache Verkehrskontrolle begann, entwickelte sich schnell zu einem umfangreichen Fall von Drogen- und Strafdelikten, teit die Polizei Berlin via „X“ mit.
Während der Kontrolle stellten die Polizisten fest, dass der Fahrer des Fahrzeugs keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Darüber hinaus erregte sein Verhalten den Verdacht, dass er unter Drogeneinfluss stehen könnte. Eine weitere Überprüfung ergab schließlich, dass gegen den Mann ein Haftbefehl vorlag.
Im Zuge der anschließenden Durchsuchung des Fahrzeugs machten die Beamten zahlreiche Funde, die den Verdacht eines umfangreichen Drogenhandels bestätigten.
Sie stellten folgende Gegenstände sicher:
755 Euro Bargeld, vermutlich aus Drogengeschäften stammend
200 Ecstasy-Tabletten, die als Partydroge weit verbreitet sind
12 Eppendorfgefäße mit Kokain, einer der am häufigsten missbrauchten Drogen
150 Gramm Amphetamine, eine leistungssteigernde Substanz, die oft illegal verwendet wird
300 Milliliter Tilidin, ein starkes Schmerzmittel, das häufig missbräuchlich konsumiert wird
5 Tüten Cannabis
9 verschreibungspflichtige Tabletten, die nicht ohne ärztliche Verschreibung im Besitz des Mannes hätten sein dürfen
Neben den Drogen und dem Bargeld beschlagnahmten die Polizeikräfte auch das Fahrzeug des Mannes sowie dessen Mobiltelefon, um mögliche Beweise für die Ermittlungen zu sichern.
Die Beamten erstatteten daraufhin mehrere Strafanzeigen gegen den Verdächtigen. Zu den erhobenen Vorwürfen zählen:
Fahren ohne Fahrerlaubnis
Unerlaubter Handel mit Betäubungsmitteln
Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz
Führen eines Fahrzeugs unter Drogeneinfluss
Der Fall wurde für weitere Untersuchungen an das Landeskriminalamt (LKA) übergeben, das nun die Ermittlungen übernommen hat. Es wird geprüft, ob der Mann in weitere Drogengeschäfte verwickelt ist und ob es Verbindungen zu einem größeren Netzwerk von Drogenhändlern gibt.
Titelbild: © Polizei Berlin

