Am heutigen Vormittag sind in Hellersdorf und Kaulsdorf-Nord Spezialeinsatzkräfte des Landeskriminalamts Berlin ausgerückt. Kurz nach 10 Uhr durchsuchten die Kräfte im Auftrag der Staatsanwaltschaft zwei Wohnungen an der Kastanienallee und in der Cecilienstraße.
Hintergrund der Maßnahmen sind Ermittlungen wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge – mutmaßlich in Verbindung mit Waffen. Im Fokus stehen ein 21-jähriger und ein 24-jähriger Mann, die seit Oktober 2024 im Berliner Stadtgebiet Kokain, Amphetamin und Marihuana in größeren Mengen verkauft haben sollen.



Im Mittelpunkt stand der Zugriff in der Cecilienstraße: In einem Wohnhochhaus verschafften sich Einsatzkräfte Zutritt zu einer Wohnung – Ergebnis monatelanger Observation. Dort stießen Ermittler auf umfangreiches Beweismaterial: rund 400 Gramm Amphetamin, etwa ein Kilogramm Cannabis sowie mehrere verkaufsfertige Einheiten Kokain. Zudem stellten sie zwei Macheten und zwei sogenannte PTB-Waffen sicher. Der Verdacht erhärtet sich damit auf bewaffneten Drogenhandel.
Der Tatverdächtige war beim Zugriff nicht vor Ort. Die Wohnungstür wurde beschädigt und im Anschluss notdürftig durch einen Schlüsseldienst gesichert. Auf Bildmaterial ist zu sehen, wie Ermittler anschließend Müllsäcke und mehrere Tüten Beweismaterial aus dem Haus tragen.

Festnahmen erfolgten zunächst nicht. Die Ermittlungen und die Auswertung der sichergestellten Beweise dauern an.
Der Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Berlin, Michael Thomas Petzold, bestätigte auf Anfrage, dass seine Behörde das Verfahren führt.
Fotos: © Berlin-Doku.de & Marzahn-Hellersdorf.com | facebook | Instagram 📲 Whatsapp-KANAL Marzahn-Hellersdorf LIVE 🗞️

