In Marzahn-Hellersdorf mehren sich in den vergangenen Wochen Übergriffe auf Schüler: Am vergangenen Dienstag wurden drei Jugendliche auf dem Weg zur Schule im Bereich des Bürgerparks Marzahn von einer Gruppe unbekannter Jugendlicher bedrängt. Die Täter forderten die Herausgabe von Geld und Handys. Der Vorfall wurde laut einem Schreiben einer Marzahner Schulleitung an Lehrkräfte umgehend der Polizei gemeldet.
Nach Rücksprache der Schulleitung mit der zuständigen Kontaktbereichsbeamtin bestätigte die Polizei, dass es im Bezirk seit etwa vier Wochen vermehrt zu ähnlichen Vorfällen gekommen sei. Eine örtliche Häufung lasse sich bislang nicht feststellen – die Taten ereigneten sich an unterschiedlichen Orten. Bei den Tätern handelt es sich laut Polizei um eine Gruppe männlicher Jugendlicher mit südländischem Erscheinungsbild im Alter zwischen 14 und 19 Jahren. Die Ermittlungen laufen; bislang konnten keine Tatverdächtigen gestellt werden.
Die Polizei bittet um erhöhte Aufmerksamkeit und gibt folgende Verhaltensempfehlungen:
- Wertgegenstände im Ernstfall aushändigen, um gewaltsame Übergriffe zu vermeiden.
- Potenziell bedrohlichen Gruppen möglichst ausweichen – dem eigenen Bauchgefühl vertrauen.
- Umgebung aufmerksam beobachten.
- Möglichst in größeren Gruppen (ab ca. fünf Personen) unterwegs sein.
- Bei Gefahr sofort die 110 anrufen.
- Laut auf sich aufmerksam machen, z. B. durch Rufe wie „Hilfe! Überfall! Polizei!“.
Die Lehrkräfte der betroffenen Schule wurden über den Vorfall informiert und sind angehalten, das Thema im Unterricht aufzugreifen und mit den Schülerinnen und Schülern zu besprechen.
Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zu der Tat oder den Tätern geben können, sich zu melden.
Titelbild: © Marzahn-Hellersdorf.com | facebook | Instagram 📲 MaHe LIVE Whatsapp-KANAL 🗞️

