Der Zustand vieler Gehwege beschäftigt Anwohner in Marzahn-Hellersdorf seit Jahren. Nun liegt eine aktuelle Antwort des Berliner Senats auf eine Schriftliche Anfrage vor – und sie gibt einen detaillierten Einblick, was bereits umgesetzt wurde und wie es 2026 weitergehen soll.
Wie aus der Antwort hervorgeht, wurden im Jahr 2025 zahlreiche Gehwegmaßnahmen im Bezirk realisiert. Dazu zählen sowohl komplette Neubauten als auch punktuelle Erneuerungen. Gearbeitet wurde unter anderem in der Braunsdorfstraße, im Rapsweg, in der Langhoffstraße, entlang der Louis-Lewin-Straße sowie im Schwarzen Weg in Biesdorf. Weitere Maßnahmen betrafen Bereiche vor Schulen und sozialen Einrichtungen – etwa vor der Mozart-Grundschule in der Cottbusser Straße oder am Seniorenheim in der Tangermünder Straße. Auch neue Gehwege entstanden, beispielsweise an der Marcana-Schule, in der Elsenstraße, der Menzelstraße oder im Grohsteig.
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2026: Noch keine regulären Projekte – Fokus liegt auf Modellvorhaben
Für das laufende Jahr 2026 plant das Bezirksamt Marzahn‑Hellersdorf derzeit keine zusätzlichen Gehwegprojekte außerhalb eines speziellen Modellprojekts. Stattdessen wird aktuell beobachtet, wie sich Straßen und Gehwege nach der Winterperiode entwickeln. Erst im Laufe des ersten Quartals 2026 sollen die konkreten Planungen abgeschlossen werden.
Im Mittelpunkt steht dabei das Modellprojekt „Neue Gehwege für Marzahn-Hellersdorf“ im Bereich Biesenhorst. Für zahlreiche Straßenabschnitte liegt bereits eine Entwurfsplanung vor. Dazu gehören unter anderem:
- Langer Weg
- Hauptweg
- Fuchsbergeweg
- Hadubrandweg
- Geraldweg und Geraldstraße
- Arnfriedweg und Arnfriedstraße
- Balzerweg und Balzerstraße
- Dankratweg und Dankratstraße
- Schulgasse
Die ersten dieser Abschnitte sollen noch im ersten Quartal 2026 ausgeschrieben werden. Ziel ist es, einen Teil der Bauarbeiten bis zum Jahresende umzusetzen. Welche Straßen konkret zuerst an die Reihe kommen, steht jedoch noch nicht fest.
Vollständige Umsetzung frühestens 2027
Klar ist bereits: Das Modellprojekt wird nicht vollständig im Jahr 2026 abgeschlossen sein. Ob alle geplanten Gehwege bis Ende 2027 realisiert werden können, hängt laut Senat maßgeblich von der personellen Ausstattung im Straßen- und Grünflächenamt sowie von den verfügbaren Finanzmitteln ab.
Erkenntnisse für weitere Stadtteile lassen sich derzeit noch nicht ableiten – dafür fehlt es bislang an praktischen Erfahrungen aus der Umsetzung.
Die Maßnahmen gehen auf eine Schriftliche Anfrage im Berliner Abgeordnetenhaus zurück. Ziel ist es, die Fußverkehrsinfrastruktur im Bezirk systematisch zu verbessern – insbesondere in Wohngebieten mit bislang unbefestigten oder stark beschädigten Gehwegen.
Quelle: Schriftliche Anfrage 19/24959, Antwort des Senats vom 9. Februar 2026
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