Am Vormittag kam es in Marzahn zu einem Streit zwischen zwei Personen, bei dem eine Person tödlich verletzt wurde. Die Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen.
Nach bisherigen Erkenntnissen wurden die Berliner Feuerwehr und die Polizei kurz nach 9 Uhr von Anwohnern in die Marzahner Chaussee gerufen. Zuvor hatten Anwohner eine schwer verletzte Frau in einem Aufzug des Gebäudes entdeckt und sie mit dem Fahrstuhl nach unten gebracht. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsversuche durch Rettungskräfte konnte die Frau nicht mehr gerettet werden und verstarb noch am Tatort.
Der Zugang zum Wohnhaus wurde von der Polizei abgesperrt. Mehrere Einsatzkräfte, unterstützt vom SEK, durchsuchen das Gebäude nach einer weiteren verdächtigen Person. Das Wohnhaus umfasst rund 270 Wohnungen.
Das SEK konnte bereits einen Tatverdächtigen überwältigen. Weitere Informationen wird die Polizei Berlin zu gegebener Zeit bekannt geben.








Fotos: © John Boutin & Marzahn-Hellersdorf.com
Die Staatsanwaltschaft Berlin teilt am Sonntagmittag mit: „Ein 31 Jahre alter Mann, der gestern wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts vorläufig festgenommen wurde, ist wieder auf freiem Fuß. Ein dringender Tatverdacht, der Voraussetzung für die Beantragung eines Untersuchungshaftbefehls ist, liegt nach den bisherigen Ermittlungen nicht vor.
Die Obduktion der mittlerweile identifizierten 27-Jährigen bestätigte die Annahme eines Fremdverschuldens. Die Ermittlungen dauern an“.

