Die geplante Umgestaltung der Hellen Mitte in Hellersdorf rückt näher. Wie aus einer aktuellen Antwort der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung auf eine Anfrage des Abgeordneten Stefan Ziller (Grüne) hervorgeht, laufen derzeit die Verhandlungen mit dem Sieger des städtebaulichen Wettbewerbs, dem Büro Bruun und Möllers GmbH & Co. KG. Ziel ist es, den zentralen Alice-Salomon-Platz und das Umfeld umfassend aufzuwerten.
Zeitplan noch offen
Zu den nächsten Schritten zählen die Erstellung von Vorplanungs-, Bauplanungs- und Ausführungsunterlagen sowie die Ausschreibung und Vergabe der Bauleistungen. Ein verbindlicher Zeitplan wird aktuell zwischen Senat, Bezirk und dem beauftragten Büro erarbeitet. Der Bezirk Marzahn-Hellersdorf strebt einen Baubeginn bereits im Jahr 2026 an. Wann genau die Fertigstellung erfolgen kann, ist dagegen noch offen und hängt von der Aufteilung der Planungsbereiche sowie der Verfügbarkeit finanzieller Mittel ab.

Förderprogramm als Grundlage
Parallel plant der Senat, die Helle Mitte in das Städtebauförderprogramm „Lebendige Zentren und Quartiere“ aufzunehmen. Ein entsprechender Beschluss soll Anfang September 2025 gefasst werden. Damit verbunden ist die Entwicklung eines integrierten städtebaulichen Konzepts (ISEK), das neben der Platzgestaltung auch angrenzende Straßenräume in den Blick nimmt. Vorgesehen sind Maßnahmen zur Verbesserung des Regenwassermanagements, mehr Verschattung, Bewegungsfreundlichkeit, Aufenthaltsqualität sowie die Förderung von Fuß- und Radverkehr.

Offene Fragen
Noch unklar ist, in welchem Teilbereich der Umbau beginnt und welche Straßenräume in den Jahren 2026/27 konkret aufgewertet werden. Sicher ist jedoch: Mit der Neugestaltung des Alice-Salomon-Platzes steht Hellersdorf ein bedeutendes Bauprojekt bevor, das das Gesicht der Hellen Mitte in den kommenden Jahren entscheidend prägen wird.
Foto(s): © Marzahn-Hellersdorf.com | facebook | Instagram 📲 Whatsapp-KANAL Marzahn-Hellersdorf LIVE 🗞️


Kein freibad aber überall zu bauen