Fahrgäste im Berliner und Brandenburger Nahverkehr müssen sich ab Januar 2026 auf spürbare Preissteigerungen einstellen. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) plant eine durchschnittliche Anhebung der Ticketpreise um rund sechs Prozent – gleichzeitig fallen mehrere bekannte Angebote weg.
Besonders deutlich zeigt sich die Erhöhung beim Einzelticket, das derzeit 3,80 Euro kostet und erstmals die Vier-Euro-Marke überschreiten dürfte. Auch für Studenten wird es teurer: Das Semesterticket steigt von 226,20 Euro auf rund 240 Euro pro Halbjahr.

Parallel dazu streicht der VBB gleich mehrere Tarife, die bislang vor allem von Vielfahrern und Senioren genutzt wurden – darunter die Jahreskarte, die 7-Tage-Karte, das 65plus-Ticket sowie das BC-Ticket. Wer im C-Bereich unterwegs ist, wird künftig zwingend auf das ABC-Ticket ausweichen müssen, das derzeit bei rund 4,70 Euro liegt.
Besonders hart trifft es Bezieherinnen und Bezieher von Sozialleistungen: Das Sozialticket S, bislang für 19 Euro im Monat erhältlich, soll künftig 27,50 Euro kosten.
Der VBB begründet die Anpassungen mit steigenden Betriebskosten, notwendigen Investitionen in klimafreundliche Mobilität und der veränderten Nachfrage seit Einführung des bundesweiten Deutschlandtickets. Dieses habe zahlreiche regionale Angebote verdrängt und zugleich das Tarifgefüge durcheinandergebracht.
Der Aufsichtsrat will die Änderungen noch im September endgültig beschließen. Für Millionen Fahrgäste in Berlin und Brandenburg bedeutet das: Ab 2026 wird die tägliche Fahrt mit Bus und Bahn spürbar teurer – bei gleichzeitig kleiner werdender Tarifauswahl.
Quellen:
- ZEIT online: „Kreise: VBB erhöht Fahrpreise zum Januar um rund 6 Prozent“
- Tagesspiegel: „VBB streicht mehrere Tarifangebote – Nahverkehrstickets in Berlin und Brandenburg werden erneut teurer“
- rbb24: „Nahverkehr in Berlin und Brandenburg wird teurer“
Foto(s): © Marzahn-Hellersdorf.com | facebook | Instagram 📲 Whatsapp-KANAL Marzahn-Hellersdorf LIVE 🗞️


Vielen Dank DB dann werde ich so wie viele andere Bürger wieder auf das Auto zurück greifen, welches ja eigentlich nicht der Sinn sein sollte.
Leider bleibt uns Bürgern keine andere Wahl mehr.
Nacht weiter so mit eurem Grotten schlechten Angeboten.
Zuerst ermutigen sie die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel mit der Begründung des globalen Klimawandels, während sie selbst mit Privatjets und Limousinen mit Hunderten von PS unterwegs sind. Das ist eine Katastrophe, was derzeit in Berlin mit dem öffentlichen Nahverkehr passiert!
Der nächste Schwindel ist das 4-Euro-Ticket – wieder ist Putin schuld!
Alle schweigen wie Lämmer!