„Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt“, lautet ein Zitat von Wilhelm Busch. Gestern stellte sich ein Wasserrohrbruch in Hellersdorf als Fehlalarm heraus. 350 Wohnungen waren ohne Wasser. Der Pressesprecher der Berliner Wasserbetriebe, Stephan Natz, hat die Situation heute aufgeklärt. Unseren Beitrag von gestern haben wir entfernt, damit es zu keinen weiteren Irrtümlichkeiten kommt.
Die Berliner Wasserbetriebe wurden am vergangenen Freitag gegen 11 Uhr über einen Wasseraustritt in der Suhler Straße informiert. Sofort eilten die Techniker der Berliner Wasserbetriebe zu dem vermeintlichen Wasserrohrbruch. Das austretende Wasser schien zunächst bestätigt, weswegen der Bereich für die Wasserversorgung gesperrt wurde. 350 Wohnungen waren davon über mehrere Stunden betroffen. Zwei Zapfstellen wurden aufgestellt, damit sich die Bewohner mit Wasser versorgen konnten. Anschließend kam eine auf Havarien spezialisierte Tiefbaufirma hinzu. Den Bewohnern war sicher nicht entgangen, dass die Tiefbauer an der alten Schadstelle, wo es in den letzten vier Wochen bereits zu zwei Wasserschäden gekommen war, Baggerarbeiten durchführten, um den vermeintlichen Schaden zu erkunden. Einen Schaden konnten die Tiefbauer jedoch nicht finden. Das Baggerloch wurde anschließend wieder geschlossen und das Wasser wieder angestellt.
Der Grund für den Wasseraustritt ist nahezu unerklärlich. Stephan Natz kann allerdings nicht ausschließen, dass jemand an der abschüssigen Stelle seine Blumen zu großzügig gegossen hat und es dadurch zu Wasseransammlungen kam. Um 21 Uhr wurde die Einsatzstelle wieder freigegeben.
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