Der beliebte Zierbrunnen am Helene-Weigel-Platz in Marzahn ist seit Anfang Mai vorübergehend außer Betrieb. Grund ist eine plötzliche Havarie, bei der größere Mengen Wasser aus dem unterirdischen Leitungssystem austraten. Um Schäden durch mögliche Ausspülungen im Untergrund zu vermeiden, musste die Brunnenanlage kurzfristig abgeschaltet werden, teilt das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf mit.
Die Ursachenforschung begann noch am selben Tag. In enger Zusammenarbeit mit den Berliner Wasserbetrieben, die in unmittelbarer Nähe derzeit eine Baustelle betreiben, wurden mithilfe von Kamerabefahrungen mehrere Defekte in den Leitungen festgestellt. Die Reparatur dieser Schäden wurde inzwischen in Angriff genommen.
Auch die Bauarbeiten der Wasserbetriebe mussten vorübergehend eingestellt werden. Durch die Havarie waren bereits geöffnete Rohrgräben geflutet worden. Der durchnässte Boden wird nun zusätzlich auf seine Standsicherheit hin überprüft.
Nach Angaben des Bezirksamts Marzahn-Hellersdorf ist derzeit mit einer Reparaturdauer von mindestens vier Wochen zu rechnen. Die unterirdischen Rohrsysteme seien permanent hohen Belastungen ausgesetzt, was solche Schäden begünstigen könne.
Das Bezirksamt betont die Bedeutung des Brunnens als identitätsstiftendes Gestaltungselement des öffentlichen Raums und versichert, gemeinsam mit den Berliner Wasserbetrieben und einem Fachunternehmen mit Hochdruck an einer zügigen Instandsetzung zu arbeiten.
Titelbild: © Marzahn-Hellersdorf.com | facebook | Instagram 📲 MaHe LIVE Whatsapp-KANAL 🗞️

