Rund 25 Menschen versammelten sich am Samstagabend, 26. Juli 2025, in Marzahn, um zwei tödlich verunglückten Fußgängern zu gedenken und ein Zeichen für mehr Verkehrssicherheit in Berlin zu setzen.
Die erste Mahnwache fand zwischen 17.30 und 18.00 Uhr an der Ecke Allee der Kosmonauten/Poelchaustraße statt. Hier gedachten die Teilnehmer einem 68-jährigen Mann, der am 12. April 2025 bei einem Verkehrsunfall mit einer Straßenbahn lebensgefährlich verletzt wurde. Marzahn-Hellersdorf LIVE berichtete darüber. Er verstarb am 6. Mai 2025 im Krankenhaus.


Eine zweite Mahnwache folgte von 18.15 bis 18.45 Uhr an der Allee der Kosmonauten/Ecke Pekrunstraße. Sie erinnerte an eine 89-jährige Frau, die am Mittwoch, 23. Juli 2025, von einem Transporterfahrer erfasst worden war. Der Fahrer flüchtete zunächst, konnte jedoch nach Zeugenhinweisen von der Polizei auf einem nahegelegenen Supermarktparkplatz gestellt werden, Marzahn-Hellersdorf LIVE berichtete darüber. Die Seniorin erlag am 24. Juli 2025 ihren schweren Verletzungen.



Organisiert wurden die Mahnwachen von ADFC Berlin, Changing Cities, FUSS e.V. und dem VCD Landesverband Nordost. Die Initiativen mahnten, dass tödliche Unfälle wie diese zeigen, wie dringend Maßnahmen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr seien – insbesondere für die schwächsten Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger.
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